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Donnerstag, 05.05.2005

zurueck in deutschland

Bangkok: 34°C schwuel, die frisur haelt. Frankfurt: 15°C Regen, arschkalt die Winterjacke fehlt...

Der Flug war nicht weiter spektakulaer, mal abgesehen davon das wir in Kathar 2 Stunden laenger warten mussten da eine Frachtmaschine notlandete.

Also wieder in Deutschland! Und obwohl ich von allen daheim gebliebenen nur gehoert was fuer eine Hitze gerade in Teutonien herrschen soll... Es ist kalt!!
Es regnet und die vierstuendige Zugfahrt von Frankfurt nach Braunschweig kostet soviel wie drei Tage non-stop-Reisen in Asien.

Ein Lichtblick in Deutschland ist das inzwischen die Spargelsaison begonnen hat! Werde das billige und gute asiatische Essen (das auch nicht dick macht) zwar vermissen -- besonders die Preise -- aber Spargel ist eine gute Entschaedigung! Leider nicht fuer lange...

Aber auf alle Faelle war das nicht der letzte Trip nach Asien! Fuer alle die demnaechst in Richtung Bangkok aufbrechen nur ein Rat: nehmt so wenig wie moeglich mit, eigentlich ist alles dort unten billiger. Allein ein paar gute Schuke zum trekken und einen guten Rucksack sollte man mitnehmen, fuer den Rest gibt es die Visacard ,)

Dienstag, 03.05.2005

ende im gelaende

die rucksaecke sind prall gefuellt von den beutezuegen der letzten tage, aber trotzdem kommt wenig freude auf bei dem gedanken jetzt schon wieder zurueck zu fliegen!
dafuer war es die letzten sechs monate einfach zu schoen und interessant und es gibt noch soviel zu sehen. burma, philipinen, indonesien ... alles noch terra incognita das es zu entdecken gilt ;)

wenigstens das wetter soll sich in deutschland inzwischen den temperaturen hier angenaehert haben -- sind gerade 26C in berlin -- aber die wettervorhersage gibt keinen anlass darauf zu hoffen das es laenger so bleiben sollte ;(

also was gibt es auf das man sich freuen kann und was einem die rueckkehr versuesst?? harry potter kommt auch hier in die buchlaeden und auch star wars III wird hier zu sehen geben...
(wahrscheinlich sogar noch frueher als in deutschland)
das ein bier in deutschland 3mal soviel kostet wie z.b. in thailand zieht wohl kaum, zigarettenpreise lass ich mal aus, sonst wuerden einige hier kulleraugen bekommen ;)
(o.k. in laos hat eine schachtel ca. 10ct gekostet...)
aber es gibt auch sachen die man hier vermisst, nur werde ich nicht verraten was das ist *lol*

so die zeit wird knapp! werden noch schnell los und uns die letzte massage goennen, die letzte fuer wahrscheinlich eine lange zeit ;(

berlin wir kommen!

Montag, 02.05.2005

im shoppingparadis

praktisch ist heute der letzte tag. in drei stunden sitzen wir wieder in flieger richtung bangkok. haben da zwar auch noch einen tag, aber genau genommen sind wir dabei schon auf dem rueckzug... ;(
haben heute und gestern noch ein wenig sightseeing gemacht und waren natuerlich noch fleissig shoppen..
singapur ist schon eine stadt in der es sich aushalten laesst. zwar fuer asiatische verhaeltnisse realtiv teuer -- was bedeutet das einige sachen so teuer sind wie in deutschland, in der regel aber doch noch billiger sind -- dafuer hat die stadt aber auch einen hoeheren standard. ausserdem ist sie sauber das man von der strasse essen koennte! bei den drakonischen strafen aber auch kein wunder. kaugummi auf der strasse kostet 500 s$, zigarettenkippe gleich 1000s$, die liste ist endlos.. (2s$=1 Euro).
die oeffentlichen verkehrsmittel sind schnell und guenstig und selbst in den meisten taxis findet man ein entertainment system, so das man zur rushhour ein wenig in die glotze gucken kann.
little india und china town sind zwar hauptsaechlich tourifallen aber auch ganz nett anzusehen in dem meer von hochhaeusern.
und vor allem kann fast jeder english ;)


Samstag, 30.04.2005

willkommen auf raumschiff singapur!

der bahnhof in singapur war zwar nicht besonders spektakulaer, ein bissl heruntergekommen und auch der anschluss an die metro ist nicht gerade gelungen... aber wenn man ersteinmal richtig in der city angekommen ist, wird man von der vielzahl der malls umgehauen. und selbst bei der dichte der bebauung ist immer noch ein gruener flecken in sicht, einer der mankos von bangkok. sind heute nur einmal die orchid rd. abgebummelt und man kann laufen bis die fuesse bluten, die enkaufsmoeglichkeiten sind unerschoepflich. dabei sind in der regel aber nur die elektronikartikel ein schnaeppchen, klamotten sind meist ebenso teuer wie in europa!
mit etwas ueber 4 mio einwohner ist die stadt noch nicht einmal viel groesser als berlin, aber trotzdem ist es ein unterschied wie tag und nacht ;(

haben es natuerlich auch wieder geschafft exakt zu einem der feiertage hier einzutrudeln an dem eigentlich jedes hotel ausgebucht ist,.. und mit viel glueck haben wir dann aber in einem katholischen guesthouse noch eine zimmer gefunden. ist zwar das teuerste der letzten sechs monate, aber das war fuer singapur auch schon eingeplant...
noch zweit tage hier und dann geht es wieder zurueck nach bangkok...
morgen mehr aus der stadt des loewen (nein nicht braunschweig ;)


parlament im vordergrund




orchid rd.

Donnerstag, 28.04.2005

an der "schlammigen flussmuendung"

gestern nachmittag sind wir nach einer relativ verschlafenen bustour hier an der "schlammigen flussmuendung" -- auch kuala lumpur genannt -- angekommen. der schlafmangel hatte im wesentlichen damit zu tun das petrus waehrend der nacht alle pforten geoffnet hatte und wir morgens frueh gegen 5:40 uhr von unseren nachbarn geweckt wurden... nicht durch schnarchen oder sowas,.. unser guesthouse liegt genau neben der moschee (hat man vorher leider nicht erkennen koennen) und der imam hat kein mitleid, alle paar stunden nimmt er das mikro in die hand und leiert seine gebete runter...

in kuala lumpur angekommen haben wir uns mal wieder auf den lonely planet verlassen, sind in das guesthouse das als "editors choice" gekennzeichnet war gegangen und nennen jetzt eine vier quadratmeter grosse abstellkammer unser heim ;)
gestern abend noch ein wenig durch das "golden triangel" gestromert, aber heute wollten wir sie endlich besteigen: die hoechsten zwillingstuerme der welt! leider gab es heute keine karten mehr... muss also morgen noch was werden. ansonsten ist k.l. eine recht angehme stadt. nicht ganz so ein ameisenhaufen wie bangkok, aber dafuer stehen in der stadt noch ein paar aeltere gebaeude und das gemisch aus indern, chinesen und malayen ist schon recht interessant! wenn nur die frauen nicht (fast) alle kopftuecher tragen wuerden ;) ...


die petronas tower


monorail - die magnetschwebebahn

Montag, 25.04.2005

140.000.000 jahre alt ist er...

... der urwald in dem wir jetzt gerade gelandet sind!
und damit einer der aeltesten tropischen urwaelder auf diesem planeten!
aber vorher noch kurz zu den letzten tagen:
sind vorgestern von den perhentians aufgebrochen und haben uns auf den weg richtung kuala lumpur gemacht.
die letzten tage auf der insel waren vormittags meist mit tauchen und am nachmittag mit faulenzen am strand verplant ;) beides hat viel spass gemacht, aber nach der etwas lauen fullmoon party haben wir dann doch unsere sieben sachen gepackt und sind ins naechse boot zum festland gestiegen.
leider ist die malayische bahn nicht die schnellste und deshalb kommt man nur im gluecksfall in einem rutsch durch bis zum taman negara national park, was unser naechstes ziel sein sollte.
haben also noch eine nacht in jerantut verbracht und uns von der langen zugfahrt mit der jungle railway erholt.
heute morgen dann mit dem boot in den park gefahren und uns hier eine unterkunft gesucht. unser erster kleiner spaziergang von 2 1/2 stunden hat uns dann aber schon ganz schoen zugesetzt. hatte ganz vergessen wie das ist wenn einem die ganze zeit die suppe aus jeder pore des koerpers laeuft...
morgen nochmal volles programm und dann geht es weiter nach kuala lumpur!




canopy walkway





Sonntag, 24.04.2005

in den dschungel!

heute von den perhentians wieder aufs festland aufgebrochen! sind auf dem weg nach kuala lumpur wollen aber vorher noch ein paar tage station im .... nationalpark machen

Freitag, 22.04.2005

perhentian islands

gestern gerade noch so den zug um 06:30 uhr erwischt... ist schon ein komischer anblick wenn der schaffner immer von zwei soldaten begleitet wird, besonders wenn dir unter ihrem m16 auch noch einen ggranatwerfer haben mit dem sie den halben wagon wegblasen koennten...
an der grenze dann keine probleme. eher schon etwas neid auf die malaysier die ihren pass einfach in ein lesegeraet einlegen und nullkommanix durch die kontrolle sind (ok, wir sind noch fortschrittlicher, wir haben keine passkontrollen an der grenze ;)
um zu den perhentian islands zu kommen muss man sich dann ein taxi fuer die 1 1/2 stunden fahre mieten oder einen riesenumweg ueber die naechst groessere stadt in kauf nehmen der meist darin endet einen tag laenger fuer die anfahrt zu verplempern!
am hafen anngekommen werden wir auch gleich von einem delphin gebruesst. leider schwimmmt er nur auf dem ruecken und ein teil seiner gedaerme haengt an der seite raus....
haben uns fuer das fastboot entschieden das seinem namen alle ehre macht. der kleine flitzer steht eher in der gefahr ein tieffliegendes flugzeug zu sein, so oft wie wir von den wellen abheben...
auf der insel -- genauer gesagt an unserem strand -- angekommen, als erstes positiv ueberrascht. hier in malaysia (an der ostkueste) ist jetzt hochsaison und ferien sind wohl auch gerade... trotzdem ist der strand nicht ueberfuellt und auch sonst wenige zeichen von massentourismus. aber dann beginnt die suche nach einer unterkunft die im letzten "chalet" der insel endet... kleiner (nicht besonders schoener) bungalow am huegel.

ein weiterer lichtblick: das tauchen! kostet hier gerade mal die haelfte von dem was man in thailand abdruecken muss und die lagune in der wir heute waren ist auch wunderschoen!
morgen steht noch der pinnacle und ein wrack auf dem plan!
so, langsam mal wieder zeit sich in die fluten zu schmeissen, mir laeuft der schweiss wieder in stroemen vom leib... ;)


perhentians - bubu long beach

Mittwoch, 20.04.2005

island hopping

gleich nachdem wir in den bus eingestiegen sind haben wir alle plaene wieder ueber bord geworfen und sind doch noch in den suedwesten thailands -- das inselparadies -- gefahren!
unser minibus hat dann noch eine panne gehabt, so dass die restlichen kilometer ein wettlauf mit der faehre wurde, die wir dann aber doch noch puenktlich erreicht haben.
wie sich dann aber herausstellte sind fast alle unsere mitreisenden auf dem weg nach ko lipe unterwegs, was uns dann davon ueberzeugt hat das diese kleine insel wohl doch nicht mehr so der geheimtip ist! sind stattdessen nach ko bulom lae gefahren... nach 1 1/2 stunden mit dem boot sind wir dann wirklich im paradies angekommen! das (auch nicht gerade grosse) boot muss ein paar hundert meter vor dem strand anhalten und wir steigen in eins der kleinen longtails um. der strand ist aus weissen, feinem pulversand aus korallenstaub und zermahlenen muscheln... davor ein kleines riff vor hellblauen wasser wie man es sonst nur in den hochglanzbroschueren sieht.
die saison hier geht dem ende entgegen. das neujahrsfest ist vorbei und bald werden die wellen so hoch sein das der faehrbetrieb eingestellt wird. dementsprechend sind all die kleinen inseln hier mehr oder weniger leer :) unseren strand muessen wir uns nur noch mit 4 anderen touris teilen, man sieht sich also meist nur im restaurant beim essen!
nach ein paar tagen machen wir uns dann aber wieder auf den weg. wollen noch ein paar inseln weiter ... doch noch nach ko lipe. die einsamkeit hier war zwar auch wunderschoen, aber die beachparties fehlen... (danke karmabar ;)

auch auf ko lipe geht alles dem saisonende gegen. mitte mai wird die insel dann fuer 6 monate von der aussenwelt abgeschnitten sein. jedenfalls der faehrverkehr wird dann ausgesetzt und die viereinhalbstuendige fahrt ueber das offenen meer ist mit den longtailbooten schon mehr als ein kleines abenteuer!

heute aber wieder aufs festland. wollten eigentlich gleich durchduesen bis nach malaysia, aber daraus ist nix geworden. sind in hat yai haengengeblieben und morgen geht es mit dem zug weiter! so schnell wie moeglich, denn hier ist die terroristenhochburg! erst vor 1 1/2 wochen sind hier bei einem anschlag 3 menschen ums leben gekommen...
(nebenbei: ab morgen mittag bin ich unter der thai-nummer nicht mehr zu erreichen!)






ko lipe

Freitag, 15.04.2005

frohes neues die dritte!!!

koennte fast meinen ich waere schon sseit drei jahren hier in suedost asien... jedenfalls habe ich jetzt schon dreimal das "neue" jahr begruesst. das erste mal unser neujahr, dann im februar das chinese new year (wie sind jetzt urigends im jahr des huhns!) und vor zwei tagen am 13.04. das thailaendische neujahr, eigentlich sonkran oder auch waterfestival genannt. laeuft darauf hinaus das man von jeder ecke mit wasser nassgesprizt wird (natuerlich nur mit trinkwasser... ;).
macht einen riesenspass und endet meist mit bandenbilldung und strassenaempfen um einen wasserbottich zum nachtanken. besonders kleine thaikinder, denen man eine flasche wasser ueber den kopf gekippt hat, entwickeln einen hang dazu einen privatkrieg anzufangen, den man am besten damit begegnet das man die kleine wurst nimmt und in einen der bottiche steckt ;)
ganz gemein sind diejenigen die sich dann noch mit eiswuerfeln eindecken und einem dann eiskaltes wasser ueber die ruebe laufen lassen... fuehrt meist zu kurzfrisitger kampfunfaehigkeit...
an diesem tag sind aber auch alle etwas netter als sonst (wenn das moeglich ist) und so haben wir dann auch noch relativ problemlos einen mitfahrgelegenheit ans andere ende der insel gefunden!


"neujahrempfangskomitee" am kai

war also ein wirklich denkwuerdiger tag der 13.:
das neujahrsfest, den tauchkurs absolviert und nur noch einen monat bis zu meinem geburtstag.
leider aber auch nur noch 2 1/2 wochen bis unser flieger geht ;(
ko lipe werden wir jetzt wohl doch auslassen. der suedwesten ist wegen der anschlaege der fundamentalistischen moslems gerade mal wieder nicht so sicher und wir werden morgen versuchen gleich nach malaysia durchzuduesen!
achso, hier mal wieder die aktellen teperaturen:
lufttemperatur: 37-39C
wassertemperatur: 30C
werden heute abend mal wieder den regentanz zelebrieren!


claudi


me

Dienstag, 12.04.2005

wenn bei krabi die rote sonne im meer versinkt....

immernoch auf ko lanta in unserem kleinen und feinen aber ziemlich abgelegenen resort am letzten ende der insel!
haben am dritten tag eine mopedtour um die insel gemacht die (fast) damit endete das wir mit zwei (!!!) platten reifen im nirgendwo zum stehen kamen. aber zum glueck kam der freundliche thai mit seinem pickup vorbei :)
haben auf der tour auch noch das verlassene meteorolgische institut der insel entdeckt, indem sogar noch die alten weather-reports rumlagen, die richtige spielwiese fuer claudi...

abends nachdem die sonne untergegangen ist gibt es ein wunderschoenes naturschauspiel. es blitzt (meist ohne donner) in einer abartig kurzen frequenz (besonders schoen wenn gerade mal wieder stromausfall ist) und spaet abends oder manchmal auch in der nacht gibt es einen sintfluartigen regen. ueber den ist man auch sehr dankbar, so ist es wenigstens nachts und morgens etwas kuehler und vor allem stauben die strassen -- besser pisten -- nicht so...

vorgestern haben wir uns dann entschlossen den PADI zu machen. ist wohl der verbreitetste tauchschein auf den man in jeder dive base geraet ausgeliehen bekommt. die tauchschule ist sogar so nett und holt uns jeden morgen von unserem guesthouse ab, aber jetzt raecht sich unsere abelegene idylle. damit wir puenktlich um 08:00 uhr am hafen sind, werden wir puenktlich um 06:40 uhr abgeholt... ist eben am anderen ende der insel... hatten schon ueberlegt umzuziehen, aber gerade an dem abend haben wir mal wieder unsere bucht bei schoenstem sonnenuntergang fuer uns alleine gehabt und da fiel die entscheidung dann doch zugunsten der einsiedelei...

gestern also dann am vormittag die ersten theorie einheiten und danach ging es in den pool. das erste mal atmen unter wasser! die ersten 60 sekunden war ich mich nicht recht sicher ob das was fuer mich ist, aber als der erste schock ueberwunden war hat es richtig spass gemacht!
unsere gruppe besteht eigentlich nur aus uns zweien und einem briten. da dieser nur drei tage zeit hat (normalerweise dauert der kurs vier tage) haben wir noch einen zweiten dive master bekommen und man lernt wirklich schnell.
heute dann das erste mal tauchen im openwater. und es ist einfach super! die sicht ist heute nicht die allerbeste gewesen, aber 10 meter waren es auf jeden fall und zu sehen gab es eine ganze menge. schon beim ersten mal den kopf ins wasser halten konnte man die riesigen fischschwaerme nicht uebersehen und an den korallenriffen entlang zu schweben ist schon was einzigartiges!
morgen ist wieder tauchen agesagt, aber in ein paar tagen geht es weiter. die naechste insel die wir uns ausgesucht haben ist kurz vor der malayischen grenze und heisst ko lipe!


tauchen

Samstag, 09.04.2005

sonne, sand und strand...

gestern auf ko lanta angekommen!
hatten noch zwei schoene tage in bangkok und haben dann vorgestern zwei betten im schlafwagen nach surat thani gebucht. das wir den zug noch erwischt haben war schon ein kleines wunder, denn der verkehr war die hoelle!! haben fast 2 stunden von der khao sarn bis zum unserem hotel gebraucht und die 15 minuten die wir dann nur bis zum bahnhof benoetigt haben sind weltrekordverdaechtig!
hatten urspruenglich vor nach ko samui zu fahren, aber da in ein paar tagen das wasserfestival steigt und deshalb die meisten urlaubsziele ueberfuellt sind, haben wir uns fuer die westkuste entschieden die doch noch sehr gemieden wird. gerade nach dem letzten beben...
gestern dann am spaeten nachmittag hier angekommen und gleich einen bungalow auf dem letzten resort der insel in beschlag genommen (passender name: "last beach resort").
man ist dort ziemlich weit weg vom schuss und der strand wird einem von fast niemanden streitig gemacht. die brandung ist gerade vormittags ganz schoen heftig und wenn man sich ueberraschen laesst macht man schon mal unewollt bekanntschaft mit dem strand...
werden noch ein paar tage hier bleiben und dann geht es weiter zur naechsten insel.

bevor ich es vergesse, die aktuellen temperaturen:
luftemperatur: 35-37C
wassertemperatur: 30C (abkuehlen tut man sich mit einem .... genau, mit einem BIER)


der leuchtturm


sonnenuntergang

Mittwoch, 06.04.2005

verstaerkung ist angekommen!

gestern ist endlich meine verstaerkung angekommen ;) !
habe claudi vom flughafen abgeholt und wir haben unser fancy hotel am lumpinipark bezogen.
gestern und heute ein wenig das touriprogramm abgespuhlt und morgen geht es dann wahrscheinlich mit dem nachtzug richtung sueden.
waren naruerlich auch noch in der gold class im kino ueber dem siam discovery. immer wieder ein erlebnis (!) und ich verstehe nicht warum es sowas nicht in berlin (deutschland) gibt.
statt der normalen stuehle gibt es ledersofas mit elektrischen sitzsteuerung, heizung und massage...
nicht zu vergessen das ueberlebenspaeckchen mit einer decke, socken (dank ac ist es in den kinos arschkalt) und einem kissen.
hatte ich das freigetraenk und den freie buffet schon erwaehnt? dafuer werde ich mal den preis unterschlagen, der sich eher im bereich einer kinokarte in deutschland bewegt (hier sonst 70bt).

heute ist also nur noch shoppen angesagt damit das packet nach hause nicht durch untergewicht am zoll auffaelt und gegen 19:30 uhr wartet unser tisch im 64igsten stock des state towers auf uns ;)


blick aus unserem hotelzimmer auf den lumpinipark


das haus mit der goldenen kuppel ist der statetower

Montag, 04.04.2005

back in bangcockcockcock

gestern in bangkok gelandet! und gleich wieder wie zuhause gefuehlt. dieser einzigartige geruch aus abgasen, gewuerzen und schweiss ;) und das bei schwuelen 34C.

vorgestern noch abschied gefeiert und allen auf wiedersehen gesagt. in den 2 1/2 wochen habe ich doch ne menge leute kennengelernt und auch wenn ich froh bin endlich wieder unterwegs zu sein, der abschied faellt schwerer als sonst!
ausgerechnet an meinem letzten tag im hump habe ich auch noch einen saegewerk in meinem dormzimmer. sind eh nur noch vier stunden bis ich zum flughafen muss und da ich kein anderes zimmer bekommen kann mach ich es mir im common room gemuetlich. schaffe es tatsaechlich noch ein bisschen zu schlafen.

der flug ist nicht weiter spektakulaer, nach zwei stunden (eine stunde gleich wieder durch die zeitzone gewonnen ;) bin ich wieder in bkk.
im appleghuesthouse hat mama natuerlich noch ein zimmer fuer mich (das letzte), bin jetzt ja auch schon zum vierten mail hier ;)
guy (aus viet nam) ist auch gerade in der stadt aber leider schaffen wir es nicht mehr und zu treffen bevor er nach ko chang faehrt und so muss ich mir alleine eine party suchen, was hier aber nie ein problem ist.
und dann gilt es noch eine investition zu taetigen: brauch endlich wieder ein mobiltelefon!
beim reisen sind die dinger ja sonst ueberfluessig, aber sobald man ein paar tage in der stadt ist fehlt einem das ding ungemein!
im mbk center bekommt man die teile ob gebraucht oder neu fuer wenig geld und ein sim-karte kostet auch nur um die 3 euro (die man aber mit ein wenig verhandlungsgeschick sowieso dazu bekommt).
bin jetzt also wieder ON!

Samstag, 02.04.2005

kunming again

nach einer schwer durchzechten nacht habe ich es dann doch noch geschafft den zug um 10:10 uhr zu erwischen ;)
die letzten zwei tage war eher chillen angesagt. ich habe meinen angeknaxten knoechel geschohnt und tom hat seine hoehenkrankheit auskuriert.
jedes guesthouse hat hier ein commonroom in dem eine fernseher mit dvd-player steht und meist fehlt auch eine dvd sammlung nicht, die sich mit mancher deutschen videothek messen kann.
kein wunder,.. eine dvd aktueller kinofilme kostet nicht mehr als 1 usd!
kulinarischer hoehepunkt war yakgulasch in jims cafe, schmeckt wirklich ausgezeichnet!
an meinem letzten abend habe ich dann noch ein deutsch-oestereichisches paerchen die sich vor ein paar monaten in china niedergelassen haben und eben gerade auch auf reisen sind. waren so clever ihr gepaeck im guesthouse offen liegen zu lassen und nun haben zwei notebooks mit fuenf jahren arbeit drauf den besitzer gewechselt...
eigentlich selbstverstaendlich das man seine wertsachen nicht so liegen laesst, aber da der besitzer des guesthouses kein schild aufgestellt hat das er bei diebstahl nicht haftet wird er wohl dafuer zahlen duerfen... china ist eben doch nicht immer so wie man sich das denkt... eben auch weil die beiden dann noch aufgefordert wurden persoenlich die wohnraeume des personals zu durchsuchen...

morgen geht es um 08:00 uhr in den flieger und nach bangkok!

Donnerstag, 31.03.2005

der berg ruft! ... und lacht uns aus...

vor zwe tagen in dali angekommen und nach justins empfehlung habe ich mich dann in der birdbar eingenistet. hatte aber ersteinmal probleme ueberhaupt reinzukommen. dank des nachtzugs bin ich in schon gegen 7:30 uhr hier eingeschneit und die tuer war noch abgeschlossen. die klingelschnur brachte nur ein leises klicken hervor. wie ich spaeter herausfand war gerade im ganzen ort stromausfall,...
der wunderschoene sonnenaufgang hat leider keinen entsprechenden tag folgen lassen. wenn der nebel und die regenwolken mal einen blick auf die berge zulassen muss ich auch noch das sehen was ich diesen winter eigentlich gar nicht zu augen bekommen wollte: schnee!!!
bin doch maechtig froh das ich mir in kunming noch eine regenjacke zugelegt habe (north face und nicht north fake!) denn von kleinen pausen abgesehen hat es am ersten tag hauptsaechlich geschifft. dali downtown hat nicht wirklich viel zu bieten. die tourimeile laeuft man am besten einmal schnell durch damit man sagen kann das man dagewesen ist und das wars. so war dann der hoehepunkt auch eher der autoscooter der versteckt in der letzten ecke hinter dem tempel darauf wartet entdeckt zu werden...
habe gestern dann noch einen englaender kennengelernt der unbedingt auf DEN berg klettern will und noch ein williges opfer sucht, kann man doch nicht nein sagen. muss doch mal herausfinden ob der uebermaessige konsum von legalen berauschungsmitteln (wir reden von zigaretten) meine kondition vollends zerstoert hat.

heute morgen zu unchristlicher zeit um 7:30uhr geht es los! es gilt den (shit, habe den namen vergessen, aber es ist mit 4300m der hoechste berg der umgebung!) zu erklimmen. als wir gestern nachgefragt haben, hat man uns gesagt das man keine besondere ausruestung brauch. zwei plastiktueten sollten wir aber mal mitnehmen da auf der spitze schnee liegen koennte...
den sehen wir aber auch schon von hier unten und zwar weit unter 4000m... aber die leute haben ja erfahrung und den trick mit den plastiktueten in den schuhen kennt man ja. also rein in den minibus und los gehts. fahren ca. ne halbe stunde ueber so eine ruklige piste dass das fruehstueck gleich ein paar mal anklopft und wissen will was los ist...
kaum ausgestiegen stehen wir auch schon im schnee, den ich ja eigentlich dieses jahr gar nicht sehen wollte... mal wieder nichts geworden mit einem voellig schneebefreitem winter, egal!
also rein in das weisse vergnuegen und nach ein paar metern sind meine schuhe dann auch schon durchgenaesst. waren ja auch eigentlich fuer den lauen sueden gedacht und die kleine loecher in der seite durch die man so hervorragend transperieren kann lassen sich auch besonders einfach zum schneesieben benutzen.
ist aber alles noch nicht so schlimm. nach der zweiten huette merkt man aber doch das wir gerade leckeres tauwetter erwischt haben, der den schnee besonders nass und sticky gemacht hat.
man sackt jetzt meist doch bis zu den familienjuwelen in das nasse weiss und meine hose ist in nullkommanix auch durch...
ab 4000m haben wir dann die meisten baeume hinter uns gelassen und es blaest einem eine frische briese ins gesicht die an den baeumen auch wunderbare kunstwerke hinterlaesst. leider ist es hier oben auch ziemlich neblig geworden und wenn die sicht anfangs noch bei 20m ist so sinkt sie dann doch rasch auf 5m. es passiert was kommen muss, unser guide verlaeuft sich und wir nehmen kraxeln querfeldein nach oben. irgendwann kommen wir dann aber wieder auf einen pfad und treffen wie aus dem nichts auf einen anderen chinesen der unserem guide dann wohl klarmacht das wir nicht mehr weiter koennen, denn wir drehen um ;(
einerseits bin ich ja ganz froh denn ich habe das gefuehl in meinen schuhen kleine steine zu haben, bin mir jedoch ziemlich sicher das es nur meine zehen sind...
also wieder runter und das ich nicht unbedingt einfacher als bergauf! da mir arschkalt ist druecke ich ein wenig aufs tempo und verpasse dadurch wie tom erst in schlangenlinien laeuft und dann ganz umkippt (kleiner anfall von hoehenkrankheit) ;) unser guide ist ihm auch keine grosse hilfe, gibt ihm zwar was zu trinken aber lacht ihn sonst nur aus (bedeutet in china nichts herabwuerdigendes, ist eben einen andere art von humor).
wie unten angekommen taue ich meine eisfuesse auf und habe mir mal wieder den linken knoechel verstaucht ;(
habe dann die wahl den rest des tages im bett zu verbringen oder mir ein neues paar schuhe zu kaufen.. die wahl faellt leicht da hier klamotten aehnlich billig sind wie in kunming und ich sowieso ein packet nach hause schicken muss, wenn ich uebermorgen in den flieger kommen will...
tom ist immernoch ein wenig durch den wind und beschliesst sich noch ein paar tage hier zu erholen!


DER BERG


die erste "huette"


gefrorene kunstwerke


hier ist die sicht noch gut...

Dienstag, 29.03.2005

big travel in little china

so genug ausgeruht! bin gestern in den nachtzug gestiegen und in die naechste stadt gefahren (8 std. zugfahrt). dali ist zwar sehr schoen in den bergen gelegen, aber eben deshalb auch sehr touristisch...
die zugfahrt war schon ein kleines erlebnis. wenn man bedenkt das die chinesen noch in den achtzigern des letzten jahrhunderts (ui.. hoert sich an als waere das lange her) dampflokomotiven gebaut haben, dann ist das was ich gesehen habe schon ein quantensprung. der bahnhof erinnert eher an einen modernen flughafen und der zug selber kann sich wohl zweifelsohne auch mit jedem deutschen nachtzug messen. dabei ist die fahrt mit der bahn sogar noch billiger als mit dem bus, der dafuer aber auch fast eine stunde frueher ankommt.

doch nochmal kurz zu den letzten fuenf tagen in kunming. war noch ein paarmal bei dem filmfestival und es war manchmal schon komisch bis extrem spassig, wenn mir jeff nach dem film erzaehlt hat worum es ueberhaupt ging. in dem einen war ich fest ueberzeugt das es um eine hochzeit geht und den aufwand alle noetigen papiere zusammen su bekommen,... tatsaechlich ging es um eine scheidung :)
parallel zum offiziellen filmfestival wurden dann auch im der "speakeasy bar" ein kurzfilmfestival was sogar etliche deutsche beitraege hatte uns sehr spassig war!

ansonsten besteht der tagesablauf in hump im grossen und ganzen aus dem dreikampf poolbillard, kicker und tischtennis. brauche wohl nicht zu erwaehnen das ich in den letzten beiden disziplinen (fast) ungeschlagener lokalmatador bin!

ostern wurde nicht grossartig gefeiert. die einzige grosse "party" die es gab wurde von israelis ausgerichtet. worum es bei dem fest ging habe ich nicht ganz verstanden, aber jeder hatte die pflicht sich bis zum koma zu besaufen! (ist sogar ein gesetz in israel) ein paar haben es auch geschafft...

so nun aber dali und umgebung erkunden, am 3.04. geht es zurueck nach bkk!


die tourimeile in dali


dali
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Mittwoch, 23.03.2005

chilling in the spring city

und wieder einmal eine laengere funkpause im blogg..
was ist passiert? nun, ich bin immernoch in kunming und erhole mich vom reisen ;) diese stadt ist einfach sehr entspannend. schon alleine der verkehr kommt mir sehr viel geregelter vor als irgendwo sonst in suedostasien. und auch wenn es auf den haupstrassen immernoch eine eigene spur fuer radfahrer gibt, der verkehr wird hauptsaechlich durch autos gepraegt. und zwar zum grossteil von volkswagen (!!!). vor wenigen jahren hatte vw wohl noch einen anteil von ueber 40% am hiesigen automarkt aber das ist ruecklaeufig seitdem sich das land immermehr dem weltmarkt oeffnet.
ansonsten gibt es hier noch viele mopeds die erfreulicherweise fast alle elektrisch betrieben sind und dazu beitragen das die stadt einem so ruhig vorkommt (der hauptgrund ist natuerlich das es hier nicht das staendige hupkonzert suedostasiatischer staedte gibt ;). besonders das shoppen wird einem hier leichtgemacht. outdoor-klamotten sind hier extrem billig, auch wenn es zu 70% fakes sind... die meisten sind eben so gute faelschungen das es sich nicht lohnt das original zu kaufen...

die gemeinde der auslaeunder ist nicht besonders gross. auf die ca. 4 mio chinesen kommen ca. 2.000 auslaender, was allerding auch anderen asiaten einschliesst.
so ist es auch nicht verwunderlich das man schnell leute kennenlernt und von party zu party tingelt.
jedesmal wenn man in eins der sehr netten cafes (heisser tip ist das salvadors) in der naehe der uni kommt trifft man wenigstens einen der anderen westler, den man in den letzten tagen auf irgendeiner party kennengelernt hat. was sehr hilfreich ist wenn man gerade mal wieder ein kleines problem hat bei dem einem keiner der chinesen helfen kann, da die kein englisch sprechen und sich mein chinesisch auf dankeschoen und aufwiedersehen beschraenkt...

seit zwei tagen laeuft hier auch noch ein filmfest, sehr interessant aber natuerlich auch wieder das sprachproblem. die wenigsten filme haben untertitel und auch der "kuenstler" kann einem meist selber nicht sagen ob welche zu sehen sein werden, da er nicht weiss ob die technik das mit macht.
zum glueck arbeitet jeff (cousin von naamas mitbewohnerin) hier als dolmetscher und so kann man wenigstens den besprechungen der filme folgen ;)

ansonsten bin ich in immer groesseren kreisen durch die stadt flaniert und brauch nun tatsaechlich keine karte mehr (habe ich eh am ersten tag verloren). noch ein kleiner nachtrag zu der fussgaengerzone von der ich schon erzaehlt habe: die ist in gerade mal 2 monaten aus dem boden gestampft worden, in der zeit waere in deutschland wahrscheinlich noch nicht einmal die tinte auf dem planveststellungsverfahren getrocknet... ;)





Donnerstag, 17.03.2005

letzter tag in viet nam und der erste tag in china

um 14:00uhr geht der bus der mich zur grenze bringen soll und das bedeutet: ich habe noch reichlich zeit totzuschlagen. besonderheit der hotels hier in sapa ist das die check-out zeit schon um 09:00uhr ist, was natuerlich kaum jemand weiss bevor er abreist. habe aber einen netten herbergsvater der mit den halben tag erlaesst und mir auch noch verraeat das man das sleeperbus-ticket am besten in china kauft und nicht schon hier in sapa. hier wollen die einem 20usd dafuer abknoepfen, auf der anderen seite der grenze kostet es umgerechnet 11usd...
was also mit den paar stunden anfangen? man kann den huegel mit dem telegrafenmasten besteigen, kostet zwar 15.000d aber dazu soll wohl auch noch ein blumengarten gehoeren der sehr schoen sein soll und... es gibt in sapa sonst nicht viel zu sehen was ich nicht schon gesehen haette...
also hochgekraxelt und ich bin ehrlich beeindruckt! die anlage ist wirklich sehr schoen und ist bestimmt der sehenswerteste fleck in sapa.
kleine pfade fuehren durch wirklich schoen angelegte blumenbeete oder einfache kleine bergwiesen. immer wenn man denkt der weg waere eine sackgasse, geht es etwas versteckt durch eine felsspalte weiter. die aussicht in die taeler um sapa ist auch sagenhaft. dazu kommt das heute mit abstand das beste wetter seit meiner ankunft ist! wolkenfreier himmel und sonne pur!!
aber um 14:00uhr soll es ja weitergehen. werden auch puenktlich von unserem fahrer abgeholt, aber dann kreuzt der erst nocheinmal eine stunde durch den ort um noch mehr leute zu finden...
liegen dann aber trotzdem noch relativ gut in der zeit als wir in lao cai ankommen. im hinterkopf sollte man dabei immer denken das hier um 17:30uhr die grenze dicht gemacht wird und so schoen ist das kaff hier nicht das man dort eine nacht verschwenden will. die abfertigung an der grenze geht dann auch noch relativ schnell und ich habe auch noch zeit mir in aller ruhe geld vom automaten zu besorgen und das ticket fuer den sleeperbus zu holen. gleich hinter dem grenzuebergang habe ich einen chinesen getroffen der gut englisch sprechen konnte (sollte leider fuer lange zeit der letzte gewesen sein..) und der mich noch verraten hat das man sich die busse vorher anschauen sollte und dann einen der neueren nimmt. bin also auf dem 20:00uhr bus und habe noch zeit fuer ein ... genau!
ein sleeperbus hat einfach statt sitzen in drei reihen und zwei etagen betten. leider keine besonders grossen, sind eher am durchschnittschinesen ausgerichtet und der ist nicht besonders gross... duerfte so um die 1,70m lang sein und vielleicht 50cm breit. geht gerade so...

heute morgen dann um 7:00uhr in kunming angekommen und sofort ein riesenproblem. kein schwein spricht auch nur ein wort englisch und mein erster versuch zu meinem guesthouse "the hump" zu kommen endet damit das mich mein tuktuk fahrer am bahnhof absetzt. habe mir natuerlich kein woertbuch gekauft was mir alle ampfohlen hatten. und auch der versuch ein internetcafe zu finden sind vergeblich, bis ich dann einen polizisten treffe der mich dann doch versteht nachdem ich mit haenden und fuessen versucht habe jemanden zu imitieren der am computer sitzt und schreibt ;) aus dem netz der netze kann ich mir jedenfalls schon mal die adresse ziehen, sehr hilfreich!

dann ein erster bummel durch die stadt. kunming hat ca. 4mio einwohner und nachdem was ich bisher ueber chinesische grossstaedte gehoert habe bin ich doch sehr positiv ueberrascht. "downtown" ist zwar nicht uebermaessig gross, aber was da steht sieht schon viel westlicher aus als alle anderen staedte die ich bisher in asien gesehen habe. die fussgaengerzone koennte so auch irgendwo in deutschland stehen. geschaefte die von den chinesischen schriftzeichen mal abgesehen sich nicht grossartig von unseren unterscheiden und platanen rechts und links um ein wenig schatten zu spenden und etwas gruen in das bild zu bringen. ahja und das wetter! sonnenschein wie ich ihn die letzten wochen nicht mehr erlebt habe und temperaturen, dass ich endlich mal wieder die sandalen rausholen kann!
abends habe ich mich dann noch mit naama getroffen. hatte sie in muang noi in laos bei der kletteraktion kennengelernt...
sie ist jetzt noch fuer mindestens ein halbes jahr hier in kunming um chinesisch zu lernen und schleppt mich gleich zur naechsten party. bunter haufen aus aller herren laender, bekomme auch gleich ein angebot in einer der schulen als deutschlehrer zu arbeitem.. ;) die naechste feier ist morgen!


kunming

Mittwoch, 16.03.2005

durch enge hoehlen und ueber bumpy roads..

habe mir mit guy und ein paar von den anderen heute wieder mopeds ausgeliehen und als erstes geht es richtung nordosten nach ???. der weg dorthin ist schon sehr schoen, aber der hoehepunkt ist dann die hoehle in ???.
sieht angfangs recht unspektakulaer aus und schon den "einstieg" von der ersten halle aus zu finden ist nicht einfach, da es nur ein schmaler spalt ist durch den man sich zwaengen muss. habe natuerlich meine taschenlange vergessen und muss mir eine von den dorfjungs ausleihen. wirft soviel licht wie ein gluehwuermchen und ist keine uebermaessige hilfe...
einer der bengels ist dann unser fuehrer und wir zwaengen uns durch die engen gaenge. damit der nervenkitel nicht zum erliegen kommt, sind zwischendurch noch abenteuerliche kletteraktionen angesagt. die "gluehwuermchenbeleuchtung" macht das ganze nicht leichter, denn meist kann man nicht sehen wo es weitergeht...
irgendwann kommen wir in eine recht grosse halle und unsere hoffnung das es sich um einen rundweg handelt endet genau wie die hoehle. also den ganzen weg wieder zurueck ;) hat aber auf alle faelle spass gemacht. endlich mal eine hoehle ohne ausgebaute wege, ohne sicherungen und ohne eintrittsgebuehr!

danach trennen wir uns, der rest der truppe will zu dem pass auf dem ich gestern schon war und ich will die strasse nach sueden nehmen an der recht viele minderheitendoerfer liegen sollen. auch dieser weg fuehrt auf einer auf einer recht hochgelegenen strasse durch das tal und man hat wieder einen wunderschoenen blick der nur ab und zu von einer nebelbank gestoert wird die sich wie eine schlange durch das tal bewegt. irgendwann endet die strasse aber in einer baustelle und ab hier ist "offroad" angesagt. macht auch unheimlich viel spass, aber irgendwann wird mir bewusst das in meinem tank bald ebbe herrschen duerfte und die letzte tankstelle in ... sapa war! also schnell kehrt gemacht, die sonne verschwindet eh bald hinter dem fansipan (hoechste berg viet nams, ca. 3.500m). wieder vorbei an den baustellen, ich frag mich mal lieber nicht was fuer laengliche gegenstaende mit schnueren dran die gerade an der stelle verbuddelt haben ueber die ich jetzt drueber fahre und schaffe es dann mit dem letzten tropfen sprit noch bis sapa!
heute abend wird noch abschied von den anderen gefeiert, ich werde morgen weiter nach china!


sapa

Montag, 14.03.2005

sapa und der nordwesten

die bahnfahrt nach sapa war nicht weiter aufregend. der hardsleeper mit 6 personen entpuppte sich dann doch noch als angenehmer als erwartet. war naemlich nur mit einem anderen vietnamesen zusammen in dem abteil und wir haben kurzerhand je noch eine matraze (softsleeper 10cm , hardsleeper 5cm) aus den anderen vier betten requiriert und hatten dann also auch unseren softsleeper!
spannend wurde es dann aber auf der fahrt von lao cai (das ist wo der zug endet) zum 30km entfernten sapa. die strecke geht schoen auf serpentinen bergrauf und runter (zum glueck hauptsaechlich bergauf, da koennen die nicht so schnell fahren) und dann passierts. unser bus touchiert mit seinem spiegel einen entgegenkommenden bus, um ehrlich zu sein habe ich es noch nicht einmal mitbekommen. unser busfahrer ist darueber aber so erbost und so davon ueberzeugt das er im recht ist (muss wohl mal in deutschland gewesen sein) das er kehrt macht und im atemraubenden tempo den anderen bus verfolgt waehrend wir alle nur am beten sind... die strassen sind nass und die verlaengerung jeder kurve bedeutet einen kleinen hundert meter plumps...
irgendwann hat er es aber geschafft den anderen bus einzuholen, zu ueberholen und zur seite zu draengen... danach geht das gerangel los (beide busse stehen jetzt mitten auf der strasse). ein kurzer check bestaetigt das NICHTS an beiden fahrzeugen zu sehen ist, was unseren fahrer aber nicht im geringsten stoert er will eine "finanzielle kompensation" fuer diesen verbrecherischen akt von vorfahrtsverletzung (ich weiss nicht wie er seine verfolgungsfahrt einordnet..). nach 20 (!!!) minuten einigen sich die beiden dann auf 300.000 dong (15 euro) und wir koennen endlich weiter.
in sapa angekommen glaubt man schon wieder sich ind er sauna verlaufen zu haben. den ganzen tag eine sicht zwischen 5 und 20 meter, da lassen wir das trekken mal lieber sein... habe also fast den ganzen tag im bett gelegen und habe hbo oder den moviechannel gesehen, nur mal kurz zum markt und eine warme jacke gekauft, auf dauer wird das nervig immer 4-5 t-shirts zu tragen..

heute morgen dann endlich sonnenschein! zwar immernoch viel nebel in den taelern aber doch so das man sich auf einen kleinen spaziergang freut. also als erstes zum naechsten dorf cat cat gekrakselt. sind gerade mal drei kilometer aber trotzdem kommt man schon ein klitzekleines bisschen ins schwitzen...
am nachmittag dann mal wieder ein moped ausgeliehen und zum thac bak wasserfall und zum pass gefahren. war auch sehr beeindruckend. auf unsere seite des passes sonnenschein und auf der anderen dichte nebelschwaden, die ein starker wind durch die taeler treibt und damit auch gleich mal ein kleiner tempertursturz herbeifuehrt der einen sofort wieder umkehren laesst!
heute abend mal eine der bars aufsuchen (habe bisher auch nur eine gesehen) und das "nachtleben" von sapa erkunden, gestern war es schon um 22:30 gestorben...

Samstag, 12.03.2005

halong bay

gestern morgen also mit einer "tour" zur halongbucht aufgebrochen. habe mir aber die option rausgehandelt auf der insel noch entscheiden zu koennen ob ich einen tag laenger bleibe (mir dann selber fuer einen nacht eine unterkunft besorge) und am naechsten tag mit der naechsten gruppe zurueck komme.
im bus treffe ich ein paar bekannte gesichter aus da lat wieder und schon ist das scheisswetter nicht mehr so schlimm ;) zwar regnet es nicht, aber es ist wie die letzten 2 1/2 wochen, bedeckt und einfach nicht schoen anzusehen...
so geben die fotos nur einen schwachen abglanz dieser wunderschoenen landschaft mit ihren tausenden von inseln durch die man hindurch schippert und das ganze waere noch um einiges schoener wenn die sonne scheinen wuerde!!!
aber wenigstens die temperaturen sind noch angenehm und wir sitzen die meiste zeit auf dem oberen deck und geniessen die aussicht.
nach zwei stunden machen wir auf einer insel pause auf der problemlos jeder seeraeuberfilm gedreht werden koennte und duerfen uns noch zwei hoehlen anschauen, die noch viel schoener waeren wenn nicht so viele touris da rumlaufen wuerden ;)
eine halbe stunde nach sonnenuntergang kommen wir dann auf cat ba an und beziehen unser hotel. teile mir mit guy (er heisst wirklich so) ein zimmer. 6. stock ohne fahrstuhl! dafuer eine unbezahlbare aussicht auf die bucht. der ort ist sonst aber ziemlich trostlos und da das wetter hier keinen deut besser ist als in hanoi (und dem rest von viet nam) werde ich morgen mit dem rest der truppe zurueck und versuchen gleich noch einen zug nach sapa zu bekommen.







heute morgen dann in aller fruhe geweckt und unser fruehstueck in empfang genommen. ist mit im preis inbegriffen und so sieht es auch aus,... zwei baguettes, ein stueck butter und ein paeckchen frischkaese.. delicious!
im vergleich zu heute war das wetter gestern noch gut, nebel zieht auf. das sieht anfangs auch sehr interessant aus, aber nach einer weile wird es langweilig.. verbringen also die meiste zeit mit kartenspiel, ist nicht viel zu sehen draussen.
wieder in hanoi angekommen bekomme ich auch tatsaechlich noch ein ticket huer den zug nach sapa. nur hardsleeper, aber dann habe ich wenistens alles mal getestet...
um 22:00 uhr geht es weiter!

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Mittwoch, 09.03.2005

hanoi

habe jetzt zwei naechte hintereinander 39C gehabt waehrend es mir tagsueber eigentlich wieder ganz normal ging... diese fieberschuebe habe mich dann doch etwas unsicher gemacht und bin heute mal ins sos international krankenhaus... vorher natuerlich noch schnell die reisekrankenversicherungsunterlagen gesucht... und gefunden... und die ist natuerlich vor 5 tagen ausgelaufen! hatte ja mal urspruenglich vorgehabt nur 4 monate unterwegs zu sein...
hilft alles nix, aber als allererstes zur chinesischen botschaft und den visumantrag abgegeben. damit das ganze nicht vier tage, und damit bis montag dauert, gleich nochmal 20usd drauf fuer den eilantrag, schweinebande! einzige genugtuung ist das der ami hinter mir nochmal 10usd mehr fuer den gleichen spass abdruecken darf ;)
danach also ins krankenhaus, alles sehr modern. wenn man sich von einem "westlichen" arzt behandeln lassen will kostet es 69usd, bei einem vietnamesischen 59usd. ist mir ja eigentlich egal, sollte eben nur englisch sprechen koennen. um es kurz zu machen das ergebnis ist negativ (also keine malaria, keine denguefieber und hoechstwahrscheinlich auch keine vogelgrippe :) und ich bin auch gleich geheilt als ich sehen wie teuer es ist in viet nam krank zu werden (und keinen versicherungsschutz mehr zu haben). incl. der bluttests kostet der spass 150usd, eigentlich wollen die mich dann auch noch gleich mit medikamenten aus der hauseigenen apotheke versorgen, in der die tablette 5usd kostet!!! habe mir also vorgenommen nicht mehr krank zu werden bis das mit der verlaengerung der versicherung geklaert ist...
dann noch kurz ein paar "sehenswuerdigkeiten" abgeklappert, muss heute mal sparsam sein!


ho chi minh mausoleum


die oper

Dienstag, 08.03.2005

von hoehlen und bootstouren bis zum roten fluss

mal wieder drei tage sendepause im blogg, aber das liegt hauptsaechlich daran das ich die letzten tage wirklich am hetzen war.. also vor drei tagen:
um 06:00 uhr holt mich mein mopedfahrer ab und wir machen uns auf die 40km lage strecke zu den phong nha hoehlen. habe mich bestens eingepackt und mir gestern noch einen poncho gekauft. habe also drei t-shirts, 2 longsleeves und meine softshell an un das ist nicht zu wenig obwohl das wetter heute morgen ausgesprochen mild ist und es auch trocken bleibt! kurz hinter dong hoi passieren wir noch das geburtsdorfvon onkel ho in dem es erstaunlicherweise keine grosse gedenkhalle gibt.
kurz vor den hoehlen steht dann eine menschenmende auf der strasse und als wir vorbeifahren sehen wir auch warum. hat einen mopedfahrer erwischt! die erste und zweite hilfe habe die dorfbewohner gleich mal ausgelassen und gleich die letzte hilfe dargebracht: ein paar raeucherstaebchen neben dem koerper. kann man ihnen aber auch nicht uebel nehmen, der halbe halbe schaedel ist offen, da war nichts mehr zu retten! bin gerade mal sehr froh das ich (ausnahmsweise) einen helm aufhaben. wird in viet nam zwar viel staerker kontrolliert (bei touristen) als anderswo, aber die einheimischen haben sich noch nicht daran gewoehnt...
am ausgangspunkt der hoehlentour angekommen ist mein fahrer auch noch so nett und schmuggelt mich mit in eine der gruppen (14 frauen und mit mir zwei kerle) rein. als einzelreisender zahlt man sonst gleich das x-fache (keine ahnung wieviel...). man faehrt eine halbe stunde mit einem boot bis zum eingang der hoehle und kann dann bis 800m hineinfahren. hat sich uebrignds ausgezahlt so fruehzeitig aufzustehen, sind das erste boot in der hoehle!
ist angeblich die laengste hoehle der welt (wasserhoehle??) und die tropfsteine sind wirklich beindruckend. der groesste den ich zu sehen bekomme ist 18m hoch und an der basis bestimmt 4m dick. unser guide kann wenigstens ein wenig englisch und so bekomme ich dann auch noch ein wenig von der fuehrung mit. ist aber fuer damen auch die erste moeglichkeit mit mir zu kommunizieren und die erste frage lautet natuerlich:.... "are you married?". auf das nein kursiert dann erstmal der lippenstift und die haare werden nochmal gerichtet, aber das kenne ich inzwischen ja schon... ;)
von der unteren hoehle kann man dann noch 130m zu einer weiteren hoehle klettern. auch sehr beeindruckend auch wenn die farben die hier zur bestrahlung der tropfsteine gewaehlt wurden noch ein wenig ausgefallener sind.


der eingang zur laegsten hoehle der welt


tropfsteinformationen

sind dann puenkltich gegen 12:00 uhr zurueck und ich bekomme noch ein ticket fuer den zug um 15:20 uhr. frage gar nicht erst nach einem sleeper, dafuer muss man in der regel zwei, drei tage frueher reservieren, aber der eindruck den ich vom softseat im se2 bekommen hatte war so gut das ich den auch fuer die 10 1/2 stunden fuer ausreichend halte.... und natuerlich mal wieder reingefallen. weiss jetzt auch was das "e" im zugnamen bedeutet, muss irgendwas mit luxus sein... den der wagen in dem ich jetzt mein platz wiederfinde hat nicht mehr viel mit dem von gestern zu tun...
die fenster sind mal wieder vergittert und meine nachbarn sind alle fleissig dabei ihre nuesse zu knacken weshalb alle stunde jemand kommt und durchfegt. der opa neben mir hat auch noch einen seltsamen joint der auch so alle stunde einmal anmacht, einen zug nimmt und dann wieder ausmacht, sind sonst aber alle sehr nett und ich bekomme natuerlich meine anteil an jeder frucht die gegessen wird...
komme dann gegen 1:00 uhr morgens in ninh binh an. habe vorsorglicher weise schon ein zimmer in einem der gaestehaeuser vorbestellt und ein sichtlich verschlafener hotelwirt holt mich ab.
am naechsten morgen geht es dann raus nach tam coc. eine wunderschoene landschaft die mit ihrem karstgebirge stark an laos erinnert, ist ja auch gar nicht so weit weg...
man faehrt mal wieder mit einem boot durch diese schluchten an deren auslaeufern sich auch an der schmalsten stelle noch saftiggruene reisfelder befinden und ab und zu scheint jetzt auch mal die sonne :) natuerlich nie fuer lange...


cam toc, karstgebirge und reisfelder


pagode

nach dieser zwei stundentour geht es mit dem bus nach hanoi, sollen eigentich 3-4 stunden sein, aber wir schaffen es in 1 1/2, amazing viet nam...
bin ziemlich fertig von dem wenigen schlaf der letzten tage und lasse mich von naechst besten typen ueberreden sein hotel anzusehen und... man darf ja auch mal glueck haben. unter 5usd habe ich eh noch nie was bekommen und dieser raum hat auch noch einen dvd-player! (dvds aktueller filme -- ich meine die die in deutschland gerade mal im kino laufen -- kosten hier so um 70 us ct bis 1 usd). geh aber gleich in die koje, bin ziemlich platt!!!

heute dann also der erste richtige tag in hanoi. will mir ja eigentlich das visum fuer china als erstes besorgen, aber die botschaft hat nur bis 11:00 uhr geoffnet und es natuerlich schon spaeter... also wenn ich schon mal in der naehe bin, gleich die sehenswuerdigkeiten rund ums hochiminh mausoleum abgeklappert und einen kurzen spaziergang zum westsee, der tatsaechlich im norden liegt...
danach noch ein bummel durch die altstadt in der auch mein hotel liegt. heute abend passiert wahrscheinlich nicht mehr viel, bin immernoch ziemlich muede und richtig gelesen, heute gibt es auch kein bier! ;)

Samstag, 05.03.2005

an der schmalsten stelle viet nams

die nacht hatten wir einen richtigen regensturm,... wenn man dann direkt untern dach schlaeft -- oder es wenigestens versucht, denn die fenster die man nicht richtig schliessen kann klappern die ganze nacht -- dann wartet man eigentlich nur darauf das einem irgendwann das wasser ins gesicht tropft... genug feuchte stellen sind an der decke...
aber der sturm hat wohl auch noch andere auswirkungen gehabt, denn mein zug kommt erst mit zwei stunden verspaetung an, angeblich wegen einem "unfall" was alles allem anschein nach alles vom selbstmord bis zur unterspuehlung der gleisanlagen sein kann...
die aussicht waehrend der fahrt ist, mal abgesehen vom wetter, sehr schoen. saftigegruene reisfelder wechseln sich mit sandduenen ab, wenn man der kueste naeher kommt.
in dong hoi kann ich mir auch schon wieder recht sicher sein das ich "off the beaten track" bin. bin der einzige westler der aussteigt (waren ausser mir eh nur noch zwei schwedinen) und von den motorrad fahrern spricht keiner ein wort englisch. mit haenden und fuessen schaffe ich es dann noch den preis zu halbieren und werde dann an dem guesthouse meiner wahl abgesetzt. und hier geht das richtige gefeilsche los... natuerlich kann hier auch keine englisch und zum glueck haben die anscheinend auch keine ahnung vom aktuellen usd-kurs. bekomme also auch das zimmer noch auf einen vernuenftigen preis heruntergehandelt und auch die fahrt zu den hoehlen morgen frueh kann ich gleich mit organisieren...
ist die einzige richtige sehenswuerdigkeit, mal abgesehen davon das vietnam hier am schmalsten ist (von der kuste bis zur laotischen grenze sind es nur 50km).
als ich dann gegen abend wieder zurueck in mein guesthouse gekommen bin ist meiner geusthouse mama dann auch eingefallen das ja eigentlich alle ihre nachbarn deutsch koennen (kein witz!) alles ehemalige auslandsvietnamesen die hanoi in alle welt und auch in die ddr geschickt hat um die staatsschulden abzuarbeiten...
bin dann also noch zu einem der nachbarn eingeladen worden und es war wirklich sehr nett! musste oder durfte mir das familienalbum anschauen.
kitsch ist hier was ganz feines und so sind fast alle bilder der hochzeitsfeier photomontagen und die feier findet damit vor einem hintergrund statt den man sich eben nicht in der realitaet haette leisten koennen...
danach noch ein paar ginseng-schnaepse, wusste doch dass das zeug zu irgendwas gut sein muss ;)

Freitag, 04.03.2005

am parfuemfluss

der wetterbericht ist nicht gerade sehr ermutigend und ein blick aus dem fenster gibt auch keinen anlass auf sonnenschein zu hoffen...
trotzdem ist heute die zitadelle angesagt! die museen lasse ich mal aus, die haben erfahrungsgemaess geringen bis keinen le(e)hrwert, sondern sind bestenfalls eine sammlung irgendwelcher gegenstaende ohne jede erklaerung.
die hauptattraktion ist die "kaiserstadt"! wie die zitadelle selber mit einer riesigen verteidigungsmauer umgeben und hier darf man endlich auch mal wieder eintritt zahlen ;)
so eindrucksvoll wie die anlage von aussen auch aussieht, so ernuechternd ist das innere. die letzten kriege haben auch hier ihre spuren hinterlassen und die meisten gebaeude sind zerstoert worden. ausser viel freien flaechen gibt es deshalb nur noch ein paar wenige sehenswuerdigkeiten. so steht auch von der "verbotenen purpurstadt" nicht mehr viel, allerding sind die wenigen gebaeude, z.b. die halle der mandarine sehr schoen.

in der umgebung von hue gibt es dann noch die kaisergraeber, eigentlich ganz das richtige fuer einen schoenen fahrradausflug oder einen bootstrip. aber bei dem wetter... verkneif ich mir das mal und mache das auf der naechsten viet nam reise...

das berliner parchen -- auf hochzeitsreise -- mit dem ich seit hoi an zusammen gereist bin verabschiedet sich dann gegen 16:00 uhr. die muessen die 14 stunden bis hanoi heute nacht durchpreschen, waehrend ich noch wenigstens zwei stationen einlegen will!.
letzter entaeuschung des tages ist das meine memory-karte nicht mehr gelesen werden kann...
die fotos aus hoi an und hue sind also futsch.
aber halb so schlimm, war eh die ganze zeit sch.. wetter!

Donnerstag, 03.03.2005

hue

die bars in hoi an waren zwar alle ganz nett (besonders im vergleich zu hue), aber letzenlich ist es eben doch nur ein kleines, kleines dorf das es gerade so geschafft hat "stadt" genannt zu werden.
vorgestern morgen bin ich dann nach my son gefahren. ein tempelkomplex der cham von dem leider nicht mehr viel steht und der mich nach angkor natuerlich nicht mehr sonderlich begeistert...einziger nervenkitzel ist dabei dass dies gebiet noch nicht ganz von landminen befreit ist und man deshalb besser nicht von den ausgewiesenen wegen abweichen sollte...

am naechsten morgen habe ich mich das erste mal in einen der "opentour" busse getraut. sind unter backpackern nur zweite wahl, da sehr touristisch, wenn auch billig (hcmc - hanoi = 23 usd).
zwischendurch sollte dieser bus eigentlich auch noch auf dem "wolkenpass" halten, aber der hat seinem namen alle ehre gemacht und man konnte nur ein paar meter weit gucken.
dies war frueher die grenze zwischen dem koenigreich der cham und den viet im norden. aber auch schon die fahrt bis zum 1500m hohen pass ist sehr eindrucksvoll. unter einem die kueste an der sich riesige wellen austoben und links und ab und zu auch rechts der urwald.
in hue habe ich dann zwar auch gleich ein billiges zimmer gefunden (fuenfter stock ohne fahrstuhl, aber dafuer auch eine schoene aussicht!), nur hat sich auch das wetter seit den bergen deutlich verschlechtert. hat man die letzten tage schon kaum noch die sonne gesehen, so war es doch wenigstens warm und trocken... nun ja, hier regnet es nun fast den ganzen tag und es ist verglichen mit hoi an wirklich kalt!!!
hue ist die alte kaiserstadt und hat eigentlich auch was zu bieten, aber bei dem trueben wetter macht das alles nicht soviel spass. habe also nur einen rundgang durch die stadt gemacht und werde die zitadelle und die restlichen sehenswuerdigkeite morgen in angriff nehmen!

Dienstag, 01.03.2005

mit riesenschritten nach norden...

die beachparty im sailingclub war zwar ganz in ordnung, aber nur weil ich ein paar nette leute kennengelernt habe, ansonsten eher mau... besonders was die musik angeht...
eigentlicher hoehepunkt war als ich dann gegen 3:00 uhr morgens in mein hotel zurueck kam und mein zimmerschluessel nicht mehr an der rezeption war... bin also mit einem der schergen und einem nachschluessel auf zu raum 111 (und ich dachte das bringt glueck...). dann sehe ich noch das in meinem zimmer licht brennt und habe mich in gedanken schon mal von meinen habseligkeiten verabschiedet... die tuer laesst sich dann auch nur schwer oeffnen, da.... ein besoffener englaender dahinter liegt, um ihn herum das suesse aroma von kotze!
wie sich dann herausstellt hatte er vorhin an der rezeption seinen mageninhalt von sich gegeben und da aus ihm nicht mehr herauszubekommen war welches sein zimmer war, haben sie einfach geschaut welche schluessel noch da lagen und dann wohl gelost. mir erzaehlen sie natuerlich sie haetten sich das passfoto (normalerweise muss man seinen pass an der rezeption abgeben) angesehen und ihn wohl verwechselt... mal abgesehen davon das er mir gar nicht aehnlich sieht habe ich meinen pass auch gar nicht abgeben...
naja, schwamm drueber. sieht noch ganz lustig aus wie zwei kleine vietnamesen dann versuchen den (schaetzungsweise 90kg) typen aus meinem zimmer zu bekommen. zum glueck hat er waehrend er hier lag nicht nochmal rueckwaerts gegessen, trotzdem wischen sie nochmal durch und gegen 4:30 uhr liege ich dann auch in der koje!

am naechsten tag habe ich dann abends den nachtzug nach da nang genommen. erste bahnfahrt in vietnam und auch gleich zweieinhalb mal so teuer wie die busfahrt! aber bei ca. 10 std. ist es mir das schon wert. aus der vielzahl der moeglichkeiten nehme ich dann den "softsleeper". bedeutet das ich eine dickere matratze habe als die "hardsleeper". genauso gibt es einen "hardseat" und einen "softseat", (holzbaenke natuerlich auch!).
die fahrt ist auch recht entspannt, die familie mit der ich mein abteil (4 betten) teile ist sehr nett, kann leider nur kaum english...
da nang selber hat nicht so wahnsinnig viel zu bieten (obwohl drittgroesste stadt viet nams) und deshalb mache ich mit zwei berlinern, die ich im zug kennengelernt habe, gleich weiter auf den weg in das 30km entfernte hoi an. netter kleiner ort, gepraegt von seinem historischen stadtkern der eine mischung aus chinesischen, japanischen, vietnamesischen und europaeischen einfluessen ist. zwar nicht besonders gross -- mit dem fahrrad brauch man ca. 10min und hat alles gesehen -- aber dafuer viele kleine geschaefte, cafes und restaurants. besonders schneider sind hier an jeder ecke und wenn man sein massgeschneidertes t-shirt oder sonst was haben will was man mit nadel und faden erstellen kann, hier bekommt man es. ueber die qualitaet kann man streiten, aber dafuer kostet ein custommade shirt hier auch weniger als eins von der stange in deutschland!
wie auch immer,.. mal sehen was das "nachtleben" hier zu bieten hat!

Sonntag, 27.02.2005

und der tag am (suedchinesischen) meer...

gestern mittag weiter nach nha trang gefahren, die fahrt dauert vier stunden und diesmal ist der bus auch nicht ganz so ueberfuellt wie auf der anreise von hcmc. ist sogar ein recht komfortabler daimler mit videoentertainment, ...aber natuerlich nur vietnamesische filme.

nha trang ist das seebad in viet nam, damit also auch sehr touristisch! aber wie schon in dalat sieht man hier hauptsaechlich vietnamesische touristen. man kommt sich also immernoch wie ein individualtourist vor ;)
der strand ist auch sehr schoen, aber das wichtigste fehlt... die sonne!
habe kurz mit dem gedanken gespielt hier den PADI zu machen, kostet ca. 220 usd, aber die vier tage habe ich nicht mehr... vier wochen sind einfach zu wenig fuer vietnam! verstehe nicht wie andere das in zwei wochen geschafft haben.
habe heute noch zwei leute aus da lat wiedergetroffen und wir werden heute abend mal die strandpartys auskundschaften, bin gestern vorm fernseher eingeschlafen... (wenn man schon mal HBO hat muss man das auch ausnutzen!)
wie kann man von strandtagen nicht so wahnsinnig viel berichten. morgen abend geht es aber wahrscheinlich weiter!

Freitag, 25.02.2005

abschied vom mekong

5:00 uhr aufstehen,... habe in den letzten wochen das fruehaufstehen wohl wieder verlernt. aber trotzdem noch puenktlich am pier gewesen und los geht es. vom sonnenaufgang sieht man dank nebel nicht sehr viel aber nach einer stunde fahrt sind wir dann endlich beim ersten "schwimmenden markt". ist der groesste und angeblich total touristisch ueberlaufen... kann ich nicht bestaetigen, jedenfalls nicht um 6:30uhr.
ebensowenig der zweite markt der nachmal fast 45min weiter stromaufwaerts gelegen ist.
die boote haben in der regel an einer langen stange das gut das sie verkaufen "ausgestellt" und in dem dichten gewuehl von booten finden sich irgendwie kaeufer und verkaeufer und die ware wechselt ihren besitzer...
dann heisst es abschied nehmen vom mekong ;( habe ihn jetzt fast seit der chinesischen grenze begleitet und werde ihn wohl im verlauf dieser reise nicht mehr wiedersehen...


handeln und fleischen auf den floating markets


trafficjam auf dem weg zu den floating markets

dann schnell wieder nach hause, habe ja ein ehrgeiziges vorhaben. will ja heute nicht nur zurueck bis nach hcmc sondern auch noch weiter bis nach da lat! bekomme gerade noch so den bus um 11:00 uhr und bin ca. 4 stunden spaeter in saigon. dort muss man aber noch vom westlichen busbahnhof bis in den tiefen osten der stadt. nach vorsichtigen schaetsungen der offiziellen stellen hat hcmc inzwischen 7 mio einwohner und dementsprechend ist gegen 16:00 uhr auch der verkehr. komme also ca. 1 std. spaeter mien dong busbahnhof an und bekomme noch den letzten bus der da lat geht. freue mich schon ein wenig das in unserem bus (sitzplaetze NUR fuer 10 personen) ausser mir nur noch zwei andere sitzen, aber inzwischen weiss man ja das das meist nicht lange so bleibt. der bus cruist also ersteinmal die einschlaegigen plaetze fuer reisende in der stadt ab und macht sich dann auf den weg richtung norden. als wir die stadtgrenze verlassen sind inzwischen 22 personen an bord! aber das ist wohl noch nicht genug, wenn ich richtig gezaehlt habe sind wir zwischenzweitlich 25 plus ein fahrrad und mein hinkelstein!! das haelt auch fast drei stunden so an, danach wird es langsam etwas leerer. inzwischen sind wir im zentralen hochland angekommen, was bedeutet das wir jetzt auf den ohnhin schon etwas holprigen strassen (nein, lange nicht so schlimm wie kambodscha) und noch serpentinen mit scharfen kurven rauf und runter fahren. damit nicht zuviel freude aufkommt fange die ersten an zu kotzen, auch nichts neues aber mit dieser ausdauer doch erstaunlich....
gegen 23:00 uhr kommen wir dann in da lat an. habe natuerlich noch meine sandalen und shorts an und bin jetzt auf 1500m und es weht doch ein ziemlich laues lueftchen!!!!
nur wo bin ich?? im reisefuehrer ist natuerlich nur ein ausschnitt aus der innenstadt und so ist man den motofahren mal wieder hoffnungslos ausgeliefert die einem erzaehlen das es mindestens vier kilometer in die stadt sind und man dafuer jetzt bitteschoen drei dollar abdruecken soll! handel noch auf zwei runter (was wie sich mal wieder herausstellt zu viel ist) und los geht die reise. im ersten guesthouse wollen die erstaunlich 8 usd haben, und auch das bekomme ich erst wieder im nachhinein heraus... weil mein motofahrer wieder eine saftige commission haben will. also naechstes mal die saubande gar nicht erst mit bis zur rezeption lassen... finde dann aber doch noch eins fuer 5 usd und falle gleich ins bett!

heute dann ein moped gebucht und die umgebung erkundet. die landschaft ist wirklich wunderschoen. nach ein paar wochen flat country ist wieder sehr erhebend berge zu sehen! duesen also den ganzen tag durch die gegend und nehmen ein paar der touristischen hoehepunkte mit, am schonsten ist aber die landschaft!
habe dann vorhin noch ein paar leute aus der schweiz, neu seeland, usa, israel und naruerlich good old germany kennengelernt. wollen spaeter noch die einzieg disco des ortes heimsuchen! mal sehen was draus wird...


pagode in der naehe von da lat


blick von der pagode ins hochland


kaffeeplantage in der naehe von da lat

Mittwoch, 23.02.2005

yo saigon

yo bedeutet soviel wie prost nud saigon ist das trinkbarste bier in vietnam (bisher), nur zur erklaerung!

bin gestern erstaunlich gut aus dem bett gekommen und habe mir ein moped ausgeliehen um die insel zu erkunden. bin auch ganze 500m weit gekommen bis der tank leer war,.... schweinebande, wenigstens bis zur naechsten tankstelle haette ja sprit drin sein koennen. aber das ist hier meistens auch kein problem, sprit kann man in der regel an jeder ecke, meistens in alten colaflaschen kaufen. also weiter richtung ben tre. bin im nachhinein jetzt wirklich froh das ich mir nicht hier eine unterkunft gesucht habe, denn ben tre ist wirklich eines dieser drecknester mit einer vielbefahrenen hauptstrasse die man lieber schnell wieder hinter sich laesst. hatte mir ueberlegt danach weiter nach cai mon zu fahren, aber dann habe ich so eine niedliche kleine strasse gefunden (es hoerte ziemlich bald auf eine strasse zu sein) und bin dort weitergefahren. ganz sicher "off the beaten track" alle paar kilometer ueber eine kleine bruecke (sind hier schliesslich im mekongdelta!), ab und zu links oder rechts gruene reisfelder und dann wieder kokusnusshaine und kleine waeldchen. also wirklich sehr schoen, habe nur absolut keine ahnung wo ich bin...
komme dann irgendwann auf einer groesseren strasse raus und lande in ben tri. auch nicht gerade gross und deshalb nicht auf meiner karte, aber auf der hauptstrasse geht es wenigstens wieder zurueck nach ben tre und ich weiss wie ich nach hause komme ;)
zuhause muss ich mir jetzt doch noch den schweineteuren "elefantenohrfisch" antun. ist eine absolute spezialitaet dieser gegend und ich bekommen von meinem guesthouse "papa" auch noch ein discount von 20.000d. ist auch wirklich eine delikatesse!!! reichlich gemaestet ist der tag fuer mich dann auch gelaufen! angeschlossen an das restaurant gibt es (wie an jeder ecke hier) noch einen karaokeladen. man mietet sich dazu ein maedel das einem erzaehlt wie toll man doch singt und asiaten haben dabei richtig spass! lehne dankend ab, morgen soll es ja wieder weiter gehen...

habe mir vorgenommen wenigstens noch bis can tho zu fahren und dort am naechsten morgen die floating markets anzusehen. mit frueh loskommen ist es mal wieder nix geworden und da man sich hier auf die localbusse nicht immer verlassen kann (und diese meist hoffnungslos ueberfuellt sind) lasse ich mich bis zur strasse nach can tho fahren und halte einen minibus an. so machen das auch die meisten asiaten, ein grund warum reisen hier immer etwas laenger dauern, sie halten eben an jeder ecke an...
30km vor unserem ziel ist dann ersteinmal schicht im schacht, unser bus will nicht mehr. aber auch kein problem, unser fahrer haelt den naechsten (grossen) bus an der vorbeikommt, wir laden um und schon geht es weiter. angekommen als erstes zur vietcom bank, die einzieg die bisher die maestro karte akzeptiert hat und... spuckt einfach kein geld aus. muss also mal wieder mit der kreditkarte geld abholen was doch ein wenig teuerer ist und statt der 2.000.000 d die ich eigentlich haben wollte bekomme ich 3.000.000 d. an sich kein beinbruch, das sind 195 usd und die halten auch nicht ewig, aber die bank bekommt eben ihre 3% provision...
danach eine unterkunft gesucht und schon mal die bootstour zu den schwimmenden maerkten fuer morgen frueh gebucht. wenn es geht will ich morgen abend nicht nur wieder in hcmc sein, sondern am liebste auch gleich auf dem weg nach da lat...
ob das was wird???



gruene reisfelder


seitenarme des mekong

Montag, 21.02.2005

mekong delta, ... amazing viet nam!

heute morgen den bus nach my tho genommen und nach 2 1/2 stunden im mekongdelta angekommen! endlich wieder unterwegs, immer ein gutes gefuehl!
habe mich dort aber nicht lange aufgehalten sondern gleich fuer den tag ein boot gemietet (12usd incl. guide und bootsfuehrer), habe mich auf die andere seite des flussarms fahren lassen und mich in einem der "empfohlenen" guesthouses einquartiert. ist zwar etwas weit wech vom schuss auf einer alten plantage, aber dafuer wirklich sehr nett gelegen! hat sogar einen eigenen bootsanleger, wie passend wenn man mit einem boot kommt ;) danach gleich weiter und die inseln und kanaele angeschaut. mein guide war auch sehr nett, waehrend sie mir versucht hat ein paar sachen zu erklaeren habe ich ihr noch ein wenig englisch beigebracht. als sie mich dann in einem schweineteuren restaurant abgesetzt hat (keine touriabzocke, vietnamesen muessen genausoviel dafuer bezahlen) und ich einfach nichts gegessen habe weil das billigste essen schon 95.000 dong kostete, hatte sie wohl so ein schlechtes gewissen das sie mir dann selber noch ein paar snacks gekauft hat... auch sehr nett!
habe mich in der coconut-candy fabrik (eher manufactur) noch mit suessen eingedeckt und dann wieder raus auf dem fluss und den sonnenuntergang genossen. zwischendurch durfte ich dann auch mal ans ruder, bin ja eh schon ein alter mekong-kapitaen, jedenfalls habe ich ihn schon ein paar tausend kilometer begleitet ;) ...
kaum im guesthouse angekommen hat mich der "papa" (der einzige mit dem ich mich hier unterhalten kann) gleich mit zu seinen freunden geschleppt wo es essen und .... nein kein bier... reisschnaps!!! gab. gerade so nach hause getorkelt werde ich schon wieder von einer gruppe vietnamesen zu ein paar bier eingeladen... ein billiger abend!
nebenbei wurde mir heute bestimmt fuenfmal gesagt wie "handsome" ich doch sei und da ich ja noch nicht verheiratet sei,.. wuerde ich nicht gerne mal ihre tochter/nichte/schwester kennenlernen?!... ;)



kanaele im mekongdelta

Sonntag, 20.02.2005

cholon, cu chi und der heilige stuhl der cao dai

gestern war nicht so viel los, nachdem die nacht von vorgestern auf gestern doch noch laenger wurde...
das nachtleben, jedenfalls das ich was ich mitbekommen habe, ist nicht so berauschend. erst gegen 3:00 uhr morgens haben wir dann doch noch einen netten laden gefunden.

gestern gegen nachmittag nach cholon, das chinesische viertel (oder einfach auch chinatown). bin wohl aber ein wenig zu spaet gewesen, ne stunde nachdem ich angekommen bin (sind ca. 5km) haben die maerkte auch schon geschlossen und damit war von der "frenetischen handelstaetigkeit" von der der loose so geschwaermt hat, nicht mehr viel uebrig. bin noch ein wenig an dem kleinen kanal langgeschlendert, was in seiner aermlichkeit eine starken kontrast zu uebrigen stadtbild gibt...

heute stand mit dem bus raus in die pampa!
als erstes geht es nach tay ninh. dort ist der "holy see" der cao dai, einer etwas merkwuerdigen religion die sich so von jeder anderen glaubensrichtung was abgeguckt hat und in suedvietnam nicht unpopulaer ist. auf dem weg dorthin passieren wir dann auch trang bang, ein eigentlich unwichtiger kleiner ort in dem aber eins der beeindruckensten und bekanntesten bilder des vietnamkrieges gemacht wurde. lese gerade das buch zu der story (The Girl in the Picture: The Story of...). napalm ist schon eine eklige sache... der bruder von kim phuc hat sogar immernoch den nudelladen an der ecke des tempels.. umso beeindruckender wenn man die geschichte erst gestern abend gelesen hat!


das bild das um die welt ging und auch den pulitzer preis gewann

danach steht cu chi auf dem programm. das ist eine tunnelanlage die die vietcong schon waehrend des ersten indochinakrieges angelegt haben und aus dem auch die amerikaner sie nicht vollstaendig habe vertreiben koennen. das ist umso unglaublicher wenn man sich vorstellt das cu chi keine 70km von saigon entfernt ist (bis nach hanoi sind es dagegen ueber 1700km!!!)
die kleinen gaenge, schon alleine der einstieg waren nicht jedermans sache und so bin ich dann der einzige gewesen der sich die ueber hundert meter bis in die zweite etage und zu dem naechsten ausgang gequaelt hat. zwischendurch fliegen einem in diesen superengen tunneln fledermaeuse um die ohren und man ueberlegt mal ganz kurz was man wohl macht wenn die taschenlampe jetzt ausgeht...
danach noch ein kurzer "informationsfilm",... waren diesmal keine amis dabei und das war auch gut so. handelte zur haelfte von den "american kill heros" bzw. wie und wieviele amis sie hingemetzelt haben...
danach wieder zurueck nach saigon, natuerlich zur rushhour...

im tempel der cao dai

tunnel von cu chi


dieser eingang laesst jedes fernspaeherherz hoeher schlagen!


Freitag, 18.02.2005

wiedervereinigungspalast und kriegsmuseum

heute aber geballtes kulturprogramm, merke schon wie mir die vier wochen die mir mein visum hier gibt zwischen den fingern verrinnen...
also als erstes zum wiedervereinigungspalast, der natuerlich erst um 13:00 uhr oeffnet.. habe also noch eine stunde und lass mich also ersteinmal zur pagode des jadekaisers fahren. wird in jedem reisefuehrer als die schoenste pagode saigons in den himmel gelobt und nachdem ich davor stehe weiss ich auch schon das ich mir die anderen nicht mehr ansehen werde. nicht dass dieser tempel haesslich ist, aber im vergleich mit den tempeln die ich bisher in suedostasien gesehen habe ist das hier schon ein wenig... anders... wenn man sich dann doch noch etwas zeit nimmt und sich alles in ruhe anschaut, wird man zwar auch feststellen das die details sehr schoen und auch sehr kunstvoll sind, aber der gesamteindruck ist doch eher flach...
dann also der wiedervereinigungspalast, einer der etwas gelungeneren sechzigerjahrebauten.. die fuehrung ist zwar nicht uebermaessig informativ, aber man kann sich jetzt besser vorstellen wie der palast der republik von innen ausgesehen haben mag..
nach der fuehrung gibt es noch einen halbstuendigen "informationsfilm" den die meisten us amerikaner nach kurzer zeit verlassen ;) ist zwar ohne frage ein propagandafilm, aber einigen wahrheiten die unsere grossen verbuendeten wohl nicht gerne hoeren sind auch dabei!!!
danach noch in das nahegelegene kriegsmuseum. sehr interessant wenn auch nicht unbedingt informativ...
das ergreifenste sind dann wohl noch die nachbildungen der gefaengnisse die es in suedvietnam gab.
so und damit ist wieder ein tag rum und wird beschlossen mit einem.... ;) genau! und da heute freitag ist werde ich mich heute mal ins richtige saigoner nachtleben schmeissen und den bars der tourimeile zu entkommen versuchen!


blick vom wiedervereinigungspalast


onkel ho in voller schoenheit

Donnerstag, 17.02.2005

ein neuer tag in hcmc

den vormittag mal wieder durch die stadt treiben lassen aber dann doch noch die kurve bekommen, das kulturprogramm kann beginnen. als erstes aber geld besorgen und entgegen aller reisefuehrer,.. man kann doch mit der maestro karte geld bekommen. macht einen gewaltigen unterschied, denn mit der kreditkarte zocken die einem zwischen 3-4% ab, waehrend bei der maestro karte (frueher hiess das teil mal EC-karte) nur 4,5 euro anfallen).
im anschluss in das ho chi minh city museum. das gebaeude ist schon beeindruckend, ist die alte residenz des gouverneurs. auf der unteren etage ist ist eine abenteurliche sammlung von selbstgebastelten waffen der vietkong zu sehen und die kommentare darunter duerften fuer die meisten us amerikaner ziemlich bissg sein....
danach zum botanischen garten, der ort der in ermangelung eines parks zum ausspannen in saigon gedacht ist. sehr schoen, aber eher ein zoo...
langsam ist die sonne schon am untergehen und ich mache mich auf zum hotel rex. waehrend des viet nam krieges bekannt fuer die "fuenf uhr maerchenstunde", wie die pressekonferenz der us army unter den journalisten genannt wurde. auf der dachterasse hat man einen schoenen ueberblich ueber die grosse prachtstrasse saigons und kann das muntere treiben bei einem kuehlen 333'er bier geniessen.
uebrigends kommt das vietnamesische bier lange nicht an beerlao ran, rangiert sogar noch hinter chiang und singh...
call it a day!


das rex-hotel


alt und neu, notre dame und ein modernes hotelgebaeude


hotel de ville


traffic in hcmc




Mittwoch, 16.02.2005

onkel ho's stadt

heute also der erste richtige erkundungstag in ho chi minh stadt! alles was direkt in der stadt ist kann man eigentlich auch bequem zufuss erledigen auch wenn man alle paar meter angequatscht wird ob man denn nicht lieber ein moto nehmen moechten... aber wenigstens reicht hier ein freundliches nein und wenn ein ganzes rudel fahrer ankommt reicht es einmal nein zu sagen, das war in phnom penh nicht immer so einfach... apropos phnom penh. habe ein nett schockierendes buch gefunden was die einzigartigkeit dieser stadt schildert und wirklich empfehlenswert ist, auch wenn es nicht mehr ganz so schlimm ist!
Off the Rails in Phnom Penh: Into the...
(ups, habe gerade gesehen das amazon das nicht mehr hat, versucht euer glueck ueber www.findmybook.de)
so nun aber zurueck nach hcmc! bin also heute fleissig losgedackelt rueber zum saigon fluss. die "prachtstrasse" ist hier die dong khoi, vieles versprueht noch den charme einer franzoesischen kolonialstadt. ausserdem gibt es auch wieder die kleinen baecker die leckere sachen zaubern, aber kein richtiges brot backen koennen...
der verkehr ist lange nicht so chaotisch wie in kambodscha (bestimmt nicht frau friedrich!) es sind einfach viel mehr fahrzeuge unterwegs. und mit fahrzeugen sind hier mofas gemeint. autos gibt es auch aber die gehen im meer der zweitakter unter. von fahrraedern brauchen wir gar nicht su reden, waere eh selbstmord (wahrscheinlich sind es deshalb sowenige ;)
den rest des tages noch ein wenig durch die stadt "treiben" lassen, morgen beginnt das richtige kulturprogramm. jetzt ersteinmal ... richtig geraten: ein bierchen! mal sehen wie die vietnamesischen biere so sind. die latte die beerlao gesetzt hat ist hoch!

Dienstag, 15.02.2005

good morning viet nam....!

heute nachmittag in saigon angekommen und nach einer kurzen erkundungstour gleich ins bett gefallen...
aber noch ein paar zeilen zu den letzten tagen in bangkok. wahnsinnig aufregendes ist in der zeit nicht passiert, aber was ich persoenlich schon sehr beeindruckend fand, war das ich tatsaechlich jeden tag leute getroffen habe mit denen ich in den letzten drei monaten irgendwo in suedostasien zusammen gereist bin! das geheimnis der khao sarn ist das man sich immer ueberraschen lassen muss wen man denn heute wiedertrifft, man darf nie nach jemanden suchen! tut man das wird man ihn auf alle faelle nicht wiederfinden...

am letzten tag ist mir sogar shauli noch mal ueber den weg gelaufen. haben zusammen ordentlich abschied gefeiert (der grund warum ich den ersten tag in viet nam hauptsaechlich im bett verbracht habe), denn die wahrscheinlichkeit das wir uns nochmal ueber den weg laufen ist gering. er fliegt nach indien und reist dort bevor er in drei monaten zurueck muss und ich bin in vietnam!

also was habe ich die letzte woche so alles getrieben? nix spektakulaeres, einfach die stadt ein bissl besser kennengelernt. weiss jetzt wie ich fuer ein paar baht an die wichtigesten plaetze komme und koennte inzwischen einen "bangkoks hidden places guide" schreiben.

der flug den ich natuerlich beinahe verpasst habe war nicht weiter spektakulaer, bis auf den augenblick in dem ich mal kurz aus meinem nickerchen aufgewacht bin und unter mir eine stadt auftauchte die mir sonderbar bekannt vorkam. richtig, soviele grosse staedte gibt es auf dem weg auch nicht, es war und ist phnom penh! mit ca. 14 tagen verspaetung "passiere" ich nun die stadt in richtung viet nam.

am flughafen faengt das gefeilsche wieder an, wie entspannt war doch thailand dazu... nachdem ich das taxi von 20usd auf 4usd runtergehandelt habe (und selbst das ich eigentlich zu viel) geht es auf die suche nach einer unterkunft. leider gehoert viet nam in dieser disziplin mit zu den teuersten kandidaten in so asien, warum weiss ich nicht. finden aber zwischen der pham ngu lao und der bui vien eine nette unterkunft die preislich zu verkraften ist. man muss sich zwar noch durch ein labyrinth von kleinen gassen finden (bin selber uberrascht das ich das wiedergefunden habe) aber dafuer habe ich eine ganze etage fuer mich ;) keine kunst bei dem schwalbennest...

morgen geht es also richtig los mit der erkundungstour, stay tuned!

Donnerstag, 10.02.2005

stuck in bangkok

habe heute morgen noch jenn & derek verabschiedet, waren aufgeregt wie kleine kinder nach 2 jahren wieder in die "heimat" zu fahren ;) und das wetter in kanada hat auch ein einsehen, sind nur -7C in toronto... danach den flug und das visum gebucht. ist leider nicht moeglich am montag gleich loszufliegen, denn selbst das visum das man innerhalb eines tages ausgestellt bekommt ist erst gegen 17:00 uhr fertig und um 18:00 uhr geht der letzte flieger nach saigon. werde also erst am 15.02. hier loskommen und habe nun ein paar tage um mir die weitere umgebung bangkoks anzuschauen,... aber immer wenn man truebsal blaest passiert auch wieder was gutes, bin olli ueber den weg gelaufen. man soll es ja nicht glauben aber in bangkok trifft man jeden irgendwann wieder (und das in einer 9 mio stadt..) leider geht sein flieger nach manila schon morgen, war aber trotzdem sehr schoen mal wieder ein bekanntes gesicht ganz unverhofft wiederzutreffen! war mit ihm zusammen auf don det und auch in phnom penh sind wir uns ueber den weg gelaufen... haben also ein paar bierchen gezecht und ein paar reisetips ausgetauscht. heute abend ist mal schonprogramm angesagt, mir fehlen irgendwie immer noch ein paar stunden schlaf!



chinatown during new year


lumpini park


klong boote, need for speed...

Mittwoch, 09.02.2005

on the road again...

bin gestern mit dem nachtbus wieder in bangkok angekommen, gleich ins naechste reisebuero um mir das visum fuer vietnam und einen flug nach saigon zu besorgen und... bin natuerlich genau ins chinesische neujahrsfest reingerutscht! mit anderen worten: die vietnamesische botschaft ist bis zum naechsten montag geschlossen!
war schon etwas frustriert, habe mich dann aber noch mit jenn und derek getroffen die morgen wieder ins kalte kanada zurueckfliegen. inzwischen habe mich damit abgefunden hier ein paar tage rumzugammeln...
werden heute mal nach chinatown fahren und sehen was dort abgeht...mehr davon spaeter!

Montag, 07.02.2005

(fast) eine woche volunteer und (fast) drei monate suedostasien

was ist in den letzten tagen passiert? habe an verschiedenen projekten mitgearbeitet, das groesste was wohl alexia einen qualifizierten job zu besorgen. aber vielleicht ist das ja auch gerade ein gutes beispiel um die lage hier zu schildern. sie ist medizinstudentin im vierten jahr und wenn man meint damit wuerde man hier mit kusshand genommen, dann hat man sich eben gewaltig getaeuscht... thailand geht es in der hinsicht wahrscheinlich einfach viel besser als indonesien und sri lanka. die medizinische versorgung hier ist durch "richtige" aerzte aus dem in- und ausland gesichert und die gefahr von seuchen geht hier gegen null!

was man als volunteer hier hauptsaechlich machen kann ist sich an den diversen aufbauprogrammen zu beteiligen. ueberall werden voruebergehende wie auch permanente unterkuenfte gebaut. inzwischen gibt es aber auch richtigen "volunteer tourismus". dabei kommen immernoch die meisten freiwilligen helfer aus thailand, aber auch aus den westlichen laendern kommen immer mehr freiwillige nur zum helfen. daneben gibt es dann noch die langzeittraveller die wieder den sinn in ihrer reise wiederfinden wollen und leute wie mich die auf ihrer reise beschlossen haben zu helfen. alles in allem eine lustige mischung und auch wenn ich manchmal das gefuehl habe das es einfach zu viele leute sind und manche projekte anders auch schneller und effizienter ablaufen koennten, der wille zaehlt und fuer die einheimischen ist es beeindruckend zu sehen das menschen aus aller herren laender kommen um ihnen zu helfen. so hat man hier auch eine andere atmosphaere als ich sie bisher auf reisen in thailand kennengelernt habe. die menschen hier sind viel offener und freundlicher. sind im moment bei einer familie untergekommen die uns einfach mal so ihr ganzes haus ueberlassen hat und zu verwandten gezogen ist. wenn man morgens zu seinem camp fahren will, dann brauch man nur ein auto anzuhalten, man wird immer gerne mitgenommen. fuer kleinigkeiten wie eine flasche wasser muss man nichts zahlen, man koennte diese liste unendlich fortsetzen...

das zweite projekt bei dem ich mitgeholfen habe wurde von der ngo Art and Life (leider sieht man die ersten bilder von der arbeit nur wenn man spanisch als sprache waehlt). geht darum kinder zu beschaeftigen und ihnen durch malen eine moeglichkeit zu geben ihre erlebnisse zu verarbeiten. fast jedes der kinder in den lagern hat mindestens einen verwandtenteil verloren...



handabdruecke fuer taschen





tsunami in kinderbildern



und selbstverstaendlich habe ich auch beim haeuslebaue mitgemacht. unser team hat nur die daecher gemacht und es war schon lustig, denn ausser uns zwei westlern waren dort nur thais von denen KEINER auch nur ein wort englisch verstanden hat. shauli hat mit denen schon ueber eine woche zusammen gearbeitet und es ging erstaunlich gut.



unsere "haeuslebauerbrigade"


der hafen ist ca. 1 km entfernt... das haus ist erstaunlicherweise nicht weiter zerstoert worden, hat nur im dachueberhang ein loch!

Mittwoch, 02.02.2005

takuapa und site 1a

am spaeten vormittag in takuapa angekommen! hier ist die site 1a -- eine der groessten leichensammel- und identifizierungsstationen in thailand -- und um den ort herum sind auch die meisten fluechtlingslager, das groesste davon ist bamuang.

haben als erstes natuerlich versucht shauli zu finden (hatte natuerlich vergessen mir den namen von dem lager herauszuschreiben in dem er gerade arbeitet) und nebenbei auch schon immer mal das ohr offen gehalten fuer welche taetigkeiten gerade freiwillge gesucht werden... also als erstes zum wat yanyau, der ort an dem die leichen in unzaehligen gefriercontainern gesammelt werden. die site wird leider morgen aufgeloest und mit nach phuket verlegt, dementsprechend geht auch ein grossteil der infrastruktur mit floeten (im meine nicht nur das kostenlose internet, nein auch die grosskueche in der man sich sonst verpflegen konnte macht dicht). das naechste problemist es eine unterkunft zu organisieren. takuapa war vorher kein grosser touristenort, liegt eben nicht am meer (sein glueck) und deshalb gibt es auch nur ein (schweineteures hotel). bisher sind alle freiwilligen helfer in den restaurant der stadt untergekommen, aber die wollen nach dem schliessen der site 1a auch alle leute rausschmeissen... eine moeglichkeit ist das krankenhaus, davor steht ein riesiges weisses zelt in das man sich einquartieren kann oder noch besser, man geht gleich in das lager in dem man arbeitet und versucht diort unterzukommen.

bevor wir in der hinsicht irgendeine entscheidung getroffen haben treffen wir dann doch noch shauli und ich werde morgen mit ihm im ban nam kem camp voruebergehende unterkuenfte fuer die fleuchtlinge bauen, heute abend aber ist eine geburtstagsparty in phuket und die suche nach einer unterkunft hat sich fuer heute erledigt!

Freitag, 28.01.2005

tsunami volunteer...

grosse aenderung im nie vorhandenen plan!
hatte vor zwei wochen shauli eingeredet, dass er sich in bangkok mal umhoeren sollte ob man als freiwilliger in den krisenregionen helfen kann und als ich gestern auch alexia noch ueberredet hatte dort zu helfen viel mir auf die frage wann ich denn dorthin gehen will nichts mehr ein.
haben also den naechsten bus nach bangkok genommen und werde in den naechsten tagen weiter richtung phuket fahren. weiss inzwischen von shauli das man dort auch ohne die grossen organisationen sich einfach an eins der projekte anschliessen kann und sein teil zum aufbau leisten kann...
bangkok hat dann mal wieder viel laenger gedauert als geplant. habe mich noch mit holger (dem deutschen den ich auf der fahrt nach luang prabang kennengelernt habe und der in bangkok arbeitet) getroffen und ihn gleich mal in meine jobsuche eingespannt! also demnaechst vielleicht neuer wohnsitz in bangkok? abwarten... ;)
nebenbei noch ein wenig die stadt erkundet, die acht tage dich ich anfang november hier war haben ja auch nur fuer das grobe touriprogramm gereicht. viel einfacher wenn man jetzt hier jemanden kennt der einem mal ein paar plaetze empfehlen kann die ein wenig "off the beaten tracks sind".
morgen abend geht es aber weiter mit dem nachtzug richtung phuket, stay tuned...

Dienstag, 25.01.2005

angkor die dritte und letzte!

der letzte tag den unser angkorpass noch gueltig ist und dazu auch noch dereks geburtstag! nachdem wieder mal praechtigen sonnenaufgang machen wir uns auf dem weg nach banteay srei. die fahrt dorthin dauert zwar ueber eine stunden (andere tempel sind bis zu 60km von angkor entfernt) aber dafuer ist dieser tempel was die verzierungen angeht auch wirklich was herausragendes! wollen danach noch weiter uns einen wasserfall anschauen, in dem flussbett soll es noch schoene steinreliefs geben. aber unser tuktuk fahrer eroeffnet uns das er den weg mit anhaenger nicht fahren kann, da die schlagloecher zu gross sind (waren sie auch!). er koppelt also sein moped vom tuktuk los und ich machen mich auf die suche nach einem zweiten fahrbaren untersatz. leider duerfen in siem reap auslaender keine fahrbaren untersaetze ohne fahrer mieten die mehr als 1 manpower haben (meint fahrrad) und deshalb verlangen die alle auch gleich unsummen. den besten preis bekommen ich dann von einem polizisten... verdienen hier nicht viel (19 usd + 10kg reis pro monat) und deshalb verdienen die sich gerne was dazu.
quetschen uns also zu dritt auf ein moped und es kommt mir schon recht eng vor (es ist hier sonst nichts aussergewoehnliches wenn sich hier 5 leute auf ein moped quetschen!). aber die 30 min fahrt passen auch zwei europaeische aersche auf den schmalen sitz ;)
der wasserfall ist dann eher eine tropfende dusche, sollte man sich wohl eher in der regenzeit ansehen, aber die steinreliefs sind tatsaechlich sehr schoen auch wenn es weniger sind, als ich nach den blumigen erzaehlungen unseres guides erwartet haette...
auf dereks wunsch sehen wir uns den sonnenuntergang dann nochmal von angkor wat aus an, ist auch einer der besten plaetze!
dereks geburtstagsfeier muss dann aber leider ohne ihn selber stattfinden. das leckere essen im khmers kitchen habe ich schon in der letzten nacht wieder von mir gegeben und er haelt jetzt eben alle 20 minuten eine sitzung bei villeroy und boch ab...
finden auch noch eine recht nette chillige lounge, morgen endlich mal ausschlafen!



banteay srei


von links nach rechts: jennifer, derek und alexia


angkor wat




Montag, 24.01.2005

angkor, der zweite tag...

heut also den sonnenaufgang in angkor wat erleben. bedeutet das man spaetestens gegen 5:30 uhr mit dem tuktuk den 8 km langen weg von siem reap antritt, damit man noch einen platz bekommt bevor die japanischen reisebusse anmaschieren!
der sonnenaufgang in angkor wat war dann zwar auch schoen anzusehen, aber zu lange sollte man nicht geniessen sondern lieber gleich weiter damit man wenigstens den ersten tempel des tages in aller ruhe geniessen kann, bevor die lawine anrollt...
haben uns dafuer den "dschungeltempel" ta prom ausgesucht, wohl mit einer der schoensten da er ziemlich vom urwald ueberwucht ist. es ist wirklich sehr beeidruckend zu sehen wie riesige baeume ueber die ruinen gewachsen sie umklammern und wie durch ein wunder noch nicht vollstaendig zerdrueckt haben...
danach machen wir uns auf den weg zu den etwas abgelegenen tempeln der roulus gruppe. nicht mehr ganz so imposant und da die strasse dorthin sehr gut ist, leider auch nicht weniger mit touristen verpestet als die meisten anderen tempel. trotzdem schoen und vor allem darf ich endlich mal tuktuk-driver spielen. ist gar nicht so einfach mit einer kleinen 100'er einen anhaenger mit vier leuten zu ziehen und bin auch maechtig froh nicht herausgefunden zu haben wir stabil die ganze geschichte ist, wenn man mal eine vollbremsung hinlegen muesste.
sonnenuntergang wird heute am westlichen baray genossen. das ist ein riesiger kuenstlich angelegter see in dessen mitte auf einer kleinen insel die ueberreste (ok, es ist nur noch einen mauer da) eines noch kleineren tempels zu sehen sind. aber man kann endlich mal wieder in das kuehle nass springen, nach der letzterei ueber pisten bei der hitze ein unbezahlbares vergnuegen ;)



dschungeltempel






Sonntag, 23.01.2005

angkor

gestern abend in siem reap angekommen! bin dann gleich am abend noch raus nach angkor um den sonnenuntergang anzusehen. gibt naemlich die moeglichkeit schon am abend vor gueltigkeit des tickets sich dieses ereignis anzuschauen. das ticket fuer drei tage kostet happige 40 usd, ist es aber auch auf alle faelle wert!
danach noch zu einem cellokonzert in die kinderklinik, eigentlich mehr eine informationsveranstaltung mit spendenaufruf (blut und geld) die ab und zu von einem cellospiel des krankenhauschefs unterbrochen wurde, aber trotz alledem eine sehr interessante angelegenheit.
habe dann dort auch noch jenn und derek getroffen. waren noch in meinem etwas schraegen guesthouse ein bier trinken, morgen soll es frueh losgehen, wollen spaetestens um 07:00 uhr hier los um wenigstens einige der tempel vor dem grossen touri-ansturm zu sehen. wie sich dann leider rausstellt, gibt es doch genug andere fruehaufsteher, waren weit davon entfernt dort alleine herumzustehen....
dann gleich weiter nach angkor thom alles sehr beeindruckend, aber die menschenmassen vermiesen einem doch ein wenig die atmosphaere...
entscheiden uns dann doch die grosse runde zu wagen und weiter geht es ueber preah khan, neak pean und ta som zum oestlichen baray. dann noch pra rup, den dschungeltempel wollen wir aber erst morgen frueh in angriff nehmen und als letzten tempel des tages pre rup. der sonnenuntergang ist meiner meinung auch wieder nicht so spektakulaer, aber dafuer hat man von dem bergtempel eine super rundumblick.


temple


tor


gewalt der natur

Freitag, 21.01.2005

alles roger in kambodscha..

heute mittag wieder in phnom penh angekommen! den letzten tag noch schoen mit dem moped gecruised, die aussicht von den naeheren "huegel" genossen und den rest des tages am strand gelegen. habe danach noch irfan in seinem guesthouse in der stadt besucht. super essen! wen es mal hierher verschlagen sollte, unbedingt in das geckozy guesthouse gehen! haette er sich was in der naehe des strandes gesucht, waere ich auch bei ihm abgestiegen... wenn man sieht wie einfach das hier ist ein guesthouse hochzuziehen und zu betreiben, ist man fast versucht gleich hier szu bleiben und auch sein glueck zu versuchen. unheimlich viele deutsche hier hatten wohl den gleichen gedanken... egal ob es der buchladen oder der nachtclub ist, zwar nicht alles fest in deuscher hand, aber doch in recht grossem ausmass.
heute morgen dann aber wieder in den bus richtung hauptstadt. man koennte eigentlich auch gleich bis siem reap durchfahren, aber das waere unter guenstigsten umstaenden ein 9 std trip und im allgemeinen kann man da noch ein, zwei stunden draufschlagen...
in phnom phen dann heute nur noch den geldbeutel gefuellt (endlich mal eine bank die keine provision will, wenn man geld mit der kreditkarte abholt) und ein bissl shoppen gegangen,... naja eben nur soviel wie in den rucksack reinpasst.
dann natuerlich noch der obligatorische cocktail zum sonnenuntergang im fcc. immer wieder ein spass wenn man einen mochito bestellt. die verstehen immer nur moskito ;)

Mittwoch, 19.01.2005

beachtour...

gestern ein ganz normaler strandtag, nur einmal kurz in der stadt gewesen um neuen lesestoff zu besorgen. uns siehe da auch der (fast) einzige buchladen gehoert einem deutschen. dementsprechend ist er auch gut sortiert, wenn ein einheimischen einen buchladen aufmacht ist er meist schon zufrieden wenn alle buecher irgendwie in regalen stehen...
heute aber mal wieder ein wenig action. habe mir ein moped ausgeliehen und diesmal nicht eins des poplig lanmgsamen mofas sondern ein 250er (und ich denke schon immer meine 600er zuhause ist klein...).
damit macht das fahren wieder richtig spass. mission fuer heute: alle straende der umgebung abklappern! muss lange mit meinem guesthaustypen verhandeln, aber dafuer bekomme ich dann auch eine funkelnagelneue maschine.
also ersteinmal nach norden und dann ganz gemaechlich richtung sueden, an jedem strand ein bier... kleine scherz, natuerlich eine cola getrunken ;)
irgendwann ist dann aber die strasse zuende (bauen da gerade einen golfplatz) und des letzte strand wohl unerreichbar... aber nicht wenn man ein gelaendegaengiges maschinchen hat :)
also durch die buesche und runter an den strand. macht einen riesen spass durch die brandung zu heizen, dem sonnenuntergang eingegen! alles natuerlich ohne helm, obwoh ich letzte woche schon mal jemaden mit helm gesehen habe, glaub ich....
aber normalerweise faehrt man hier ja auch nicht besonders schnell und alle touris die sich mit ihrem moped auf die nase gelegt haben sind mit ein paar schuerfwunden davon gekommen...
morgen habe ich das moped noch bis 12:00 uhr, bin fast versucht noch einen tag zu verlaengern... aber langsam muss ich mich auch auf den weg nach siem reap machen. bin da schliesslich fuer den 22. noch zu einer geburtstagsfeier eingeladen.




bucht


mein moped fuer 24std


strand mit schirm




sonnenuntergang am meer




Montag, 17.01.2005

und der tag am meer...

gestern morgen habe ich mich auf den weg nach sueden gemacht! will endlich mal wieder das meer sehen und sihanoukville ist in vier stunden mit dem bus zu erreichen.
gibt hier etliche kleine und grosse straende, mit ein bisschen glueck erwischt man auch einen streifen an dem man den ganzen tag keine menschenseele sieht. es ist nicht das paradies, aber das wasser ist sauber und man kann sich ins wasser wagen ohne das gesicht zur faust zu ballen, mit anderen worten, das wasser ist gut temperiert!
bin also gestern nachmittag hier angekommen und bin auch fast an der ersten strandbar haengen geblieben. jeden sonntag starten hier drei deutsche eine beachparty, der dj kommt aus berlin und es gibt freibier (fuer mich).
heute war dann mal wieder ein ganz normaler strandtag, also am strand gelegen und gelesen. zwischendurch musste ich dann aber mal endlich das *langehaareproblem* tun. habe mich also zum naechst besten friseur fahren lassen, bis in die stadt sind es ca. 3 km, die laeuft man nicht gerne in der hitze.
ich weiss nicht wieviele von den maedels tatsaechlich in dem laden arbeiten, aber es waren fast immer zwei mit mir beschaeftigt waehrend mindestens sechs andere zuguckten. dazu gehoert dann auch noch ein kopfmassage, ein service der seinesgleichen sucht...
das mit den drei millimetern hat natuerlich keine verstanden, bin jetzt also ganz nackig am kopf was sich am strand eh besser macht :-) habe ansonsten wohl auch fuer viel heiterkeit gesorgt, aber wenigstens konnte ich unbeschwert deutsch mit ihnen reden, sie haben ja mit mir auch nur khmer geredet. der ganze spass hat dann 1 usd gekostet. denke mal ich werde das mit dem eigenen rasierer sein lassen, dafuer hat beim friseur einfach zu viel spass.
so werde gleich mal los, schauen wo heute am strand die beste party steigt!

Samstag, 15.01.2005

immer noch phnom phen

eine kurze zusammenfassung der letzten tage in phnom phen. der riesenberg emails der sich nach 2 1/2 wochen internetabstinez angehaeuft hatte ist hauptsaechlich schuld daran das sich hier in den letzten tagen nix getan hat...
bin also vor 6 tagen hier angekommen und habe mir gleich in dem touristenghetto "am see" ein zimmer besorgt. nein es ist nicht wirklich ein ghetto aber irgendwie kommt es einem doch sehr skuril vor. eine kleine unbefestigte gasse an der 10 ghuesthouses liegen und in der manchmal auch ein paar schafe ihren spaziergang machen. alle zwei meter wird man angesprochen ob man ein moto (mofataxi) ein tuktuk oder ein wenig haschisch haben will.
der verkehr hier in der stadt ist so das chaotischste was ich bisher in asien erlebt habe. offiziell haben die hier zwar rechtsverkehr, aber das darf man nicht zu ernst nehmen. wer beim ueberqueren der strasse nur in eine richtung schaut brauch sich nicht zu wundern wenn er ueber den haufen gefahren wird. sich mitten im gegenverkehr als geisterfahrer auf die andere seite zu kaempfen ist auch der einzige weg die groesseren strassen zu ueberqueren, denn ampeln sind mangelware und in der rushhour sind die luecken in verkehr klein bis nicht vorhanden...
ansonsten hat phnom phen schon eine besondere atmosphaere. der inzwischen etwas morbide charme einer franzoesischen kolonialstadt, gleichzeitig aber auch ein geschaeftiger ameisenhaufen. die khmer rouge hatten die stadt nach ihrem einmarsch komplett raeumen lassen und die bevoelkerung aufs land geschickt (diese hatten diese zuvor nach als ihre befreier empfangen....) ziel war es einen reinen bauernstaat aufzbauen und jeder der nur im entferntesten ein intellektueller sein konnte (dazu reichte schon das tragen einer brille) wurde ermordet. jedenfalls war phnom phen fuer etliche jahre eine geisterstadt und es ist schon erstaunlich wie schnell die stadt sich davon erholt hat. am ende der schreckensherrschaft (sofern man von einem ende reden kann) hat ca. 25% der bevoelkerung dran glauben muessen.
grosse sehenswurdigkeiten hat die stadt nicht, das lager s21 (das es mit jedem konzentrationslager aufnehmen kann), den palast, das nationalmuseum und die vielen maerkte auf denen man besonders billig klamotten kaufen kann.
ein muss ist natuerlich auch sich den sonnenuntergang vom fcc - dem foreign correspondent club - aus anzusehen und die promenade auf und ab zu laufen...
ansonsten sollte man sich einfach nur ein fahrrad mieten, kreuz und quer duch die stadt radeln und sich ein wenig treiben lassen.

mal abgesehen davon findet man hier die schraegsten typen. einige leute bleiben hier einfach stecken, warum wissen sie auch nicht, aber ehe man es merkt sind zwei monate ins land gezogen... ;-) daneben gibt es hier noch viele westler die fuer die unzaehligen ngo's taetig sind. westliche hilfe macht immernoch 50% des haushalts kambodschas aus...

das nachtleben ist dagegen relativ langweilig, die erste adresse "the heart of darkness" ist musikmaessig mitte der 90 jahre stehengeblieben. trotzdem eine nette atmosphaere auch wenn man bald feststellt das fast alle local girls dort...sagen wir mal freelancer sind.

gestern war ich dann mal auf einem der partyboote die nur von den kambodschanern besucht werden. auch sehr komisch. die khmerfassung von "la cucaracha" und mindestens 50-60 jugendliche die dazu etwas tanzen was im entferntesten wie eine poloneise aussieht.


phnom phen


und das ist auch phnom phen




Montag, 10.01.2005

pnom phen

so endlich in pnom phen angekommen, werde morgen anfangen das blogg ein wenig aufyumoebeln und die restlichen zweiwochen nachyutragen... standby

Sonntag, 09.01.2005

kambodscha und trekking

am 03.01. laeuft mein visum fuer laos aus und es wird langsam zeit weiterzuziehen. bin also am 02.01. zum inoffiziellen grenzuebergang und rueber nach kambodscha. man muss die kambodschanischen grenzer zwar immernoch mit 2 usd bestechen damit man den stempel in den pass bekommt, aber die geruechte hier wuerden auch ueberall noch minen rumliegen stimmen dann doch nicht, gell maya ;-)
dann mit einem speedboat nach stung treng und von dort weiter nach banlung. die strassen dort (wie fast ueberall in kambodscha) sind so schlecht, dass dort keine busse fahren koennen. die loecher in der buckelpiste sind ungelogen so gross das unser pkw in einigen davon tatsaechlich verschwindet... also muss man sich ein "taxi" nehmen, viel teurer als alles reisen in laos und thailand. dazu kommt das normalerweise 8 leute in dem pkw sitzen, vier vorne, vier hinten. da kommt freude auf, wenn man weiss das der trip 4 - 4 1/2 stunden dauert.
bamlung ist die provinzhauptstat und hat noch keine befestigten strassen, was bedeutet, dass die stadt den ganzen tag in eine staubwolke gehuellt ist und sich ueber alles was man rumliegen laesst in kuerzester zeit eine staubschicht legt.
fahren am naechsten tag gleich weiter nach vansai und machen in der rangerstation alles fuer einen viertage-trek klar. in banlung haette der gleiche trip 20 usd p.p. gekostet, hier handeln wir 6,5 usd p.p. per day heraus.
der trek an sich ist auch super. den ersten tag laufen wir 4,5 stunden bis an die grenze des nationalparkes und schafen das letzte mal in vier waenden im outpost der rangerstation. die naechsten tage bestehen aus 3-4 stf. wandern auf pfaden so schmal das ich sie meist nicht erkannt haette und pennen dann im dschungel, in der haengematte versteht sich. das essen das unsere ranger zaubern ist leider nicht sehr einfallsreich, jeden tag reis, vegetables und sardinen aus der dose und das morgens, mittags und abends... am letzten tag erstehen wir dann noch zufaellig ein floss und haben einen riesenspass mit den stromschnellen. moechte nicht wissen wie das hier zur regenzeit aussieht...auf dem rueckweg zum village werden wir dann noch zu einer hochzeit eingeladen. ein riesiges gelage bei dem mit strohhalmen aus tonkruegen reiswein gezecht wird. wir kommen nicht darum herum aus jedem krug zu kosten und die letzte kilometer bis vansai sind die beine ganz schoen wackelig....
von stung treng geht es dann mit einem richtigen boot (nicht mit den ueblichen nussschalen) richtung phnom phen.


unser erstes camp


meine schlafstaette


die hochzeit


auf dem boot von kratie richtung phnom phen

Sonntag, 02.01.2005

extreme chilling

lange funkpause, aber auf don det gibt es een kein internet und strom auch nur zwischen 18:00 - 22:00 uhr, bzw. so lange wie der generator laeuft. also was ist in den letzten tagen passiert? im grossen und ganzen nicht viel, on det ist ein wnderschoene kleine insel, aber ausser in der haengematte liegen, lesen, ab und zu zur abkuehlung in den mekong springen und auf den sonnenuntergang warten ist nicht viel das man anstellen koennte. wenn einem das zu langweilig wird kann man sich auf dom khon noch die mekongfaelle (groessten faelle in suedostasien) und auf einer bootstour die irrawady-delphine (einzigen suesswasserdelphine auf diesem planeten) ansehen.
aber nach der hetze der letzten tage durch zentral- und suedlaos ist das der perfekte ort um ein wenig auszuspannen.
bin hier also am 24.12. aufgeschlagen und meine befuerchtung keine unterkunft mehr zu bekommen hat sich gleucklicherweise nicht bewahrheitet.
habe mir ersteinmal auf der "sunrise-seite" und dann nach zwei tagen auf der "sunset-seite" einen bungalow fuer laecherliche 15.000 kip gemietet (1,5usd).
hatten dann fuer heiligabend auch noch einen richtigen weihnachtsmann, habe naemlich noch das franzoesiche paerchen aus champasak wiedergetroffen... sein name ist noel ("papa noel"...schackelts?)
bin danach noch zur naechste feier in einem der restaurants, aber langsam gingen die biervorraete der insel zuende. gegen 3:00 uhr werden wir dann aber auch hier die rausgeschmissen und verlegen an den strand. weiss nicht mehr genau was dann alles noch passiert ist aber ich bin dann wohl gegen 07:00 uhr in die koje gefallen. durfte inselrekord sein, normalerweise fallen hier die meisten mit einbruch der dunkelheit ins koma!
die zeit zwischen weihnachten und neujahr vergeht dann im normalen inseltrott. leute kommen und gehen und so wird durch die neuankoemmlinge langsam das geruecht verbreitet das es vor sumatra ein erdbeben gegeben haette und es um die 20.000 opfer vermutet werden. richtig glauben kann das kaum einer hier. nicht wenige hatten ueberlgt die weihnachtsfeiertage nicht hier sondern auf einer der inseln im sueden thailands zu verbringen und fast jeder hat auf der reise jemaden kennengelernt der jetzt da unten ist. aber irgendwie ist die situation zu bizar um sie richtig wahrzunehmen. obwohl wir geographisch viel naeher dran sind, kommt es einem aufgrund der mangelnden information so vor als waere das auf einem anderen stern passiert...
deshalb wird silvester auch gefeiert als waere nix gewesen....



sonnenuntergang auf don khon



die mekongfaelle

Donnerstag, 23.12.2004

4000 islands

gestern morgen in aller fruehe (06:30 uhr) meinen pass abgeholt, hat zwar alles ohne probleme funktioniert, hatte aber trotzdem ein ungutes gefuehl drei tage ohne pass durchs land zu reisen. dann zum bootsanleger, die zweistuendige fahrt sollte laut reisefuehrer 10.000 kip pro nase kosten, aber der kaepten moechte 40.000 haben. alles feilschen hilft nix und so beschliessen wir dann doch den bus zu nehmen. da uns die zeit langsam weglaeuft nehmen wir dann aber das angebot unseres tuktuk fahrers an, der uns dann fuer 70.000 kip bis zur faehre bringt. die restlichen zwei kilometer bis champasak nimmt uns dann noch ein bus mit und wir landen gleich in einem netten und billigen guesthouse. keine zeit verschwendet und gleich fahraeder gemietet und weiter zum eigentlichen hoehepunkt, dem vat phou. ist ein alter kmhertempel der noch aus der periode vor angkor kommt. viel steht natuerlich nicht mehr, aber es ist ein kleiner vorgeschmack auf angkor.
abends im guesthouse findet sich dann noch einen nette runde: 2 franzosen, wir drei deutschen und eine australierin. vernichten das eine und andere bier und sitzen noch bis spaet auf der veranda von der man einen super ausblick auf den mekong hat.

heute morgen dann den bus nach hat xai khoun genommen und von dort mit einem kleinen boot nach don khong uebergesetzt, der groessten insel der 4000 islands.
angeblich ist die runde um die insel 46 km lang, aber wir wollen wenigstens heute mal bis in den norden der insel zum "strand". der entpuppt sich dann aber als eine grosse, aber zum wasser hin auch sehr matschige sandbank, lassen also das baden ins wasser fallen (auch wenn es hier schoen aussieht, ich war micht wirklich scharf drauf ins mekongwasser zu steigen) und radeln weiter...
irgendwann ist es dann soweit, so ziemlich an dem punkt an dem ich am weitesten von muang khong entfernt bin habe ich einen platten. aber wie durch ein wunder findet sich sofort,.... nein keine fahrradwerkstatt, aber ein professioneller reifenflicker.
seine technik ist wirklich beeindruckend, der flicken wird auf das loch gelegt und dann mit einem buegeleisen und einer schraubzwinge festgedrueckt...
kommen mit maechtigem kohldampf dann in muang sen an und tanken ersteinmal fluessigkeit nach. inzwischen geht die sonne langsam unter und taucht die ohnehin schon schoene landschaft in ein warmes licht....
auf dem rueckweg nach muang khong treffen wir dann noch auf einen der schipper und werden morgen weiter nach don det fahren!
da gibt es jetzt aber wirklich kein internet mehr, denn es gibt auch keinen strom...
wuensche euch allen also ein frohes weihnachtsfest und vorsichtshalber auch schon einen guten rutsch in neue jahr!

Dienstag, 21.12.2004

sabbaydi pakxe

als erstes zur bank und noch schnell ein paar dollar abgeholt. ist wahrscheinlich vor phnom penh die letzte gelegenheit an was bares zu kommen. habe in der bank noch ein wenig geschwitzt, da ich nur 30 minuten hatte bis mein bus fuhr und der banktrottel das mit der kreditkarte nicht hinbekommen hat und dann auch noch einen falschen betrag eingegeben hatte... naja, bin aber trotzdem noch fuenf minuten vor abfahrt am busbahnhof aufgeschlagen und schon ging es los.
die angekuendigten 4 stunden habe ich gedanklich schon mal um eine verlaengert und lag damit auch goldrichtig. der bus war mal wieder supervoll und ich hatte noch das besondere vergnuegen neben mir drei alte omas sitzen zu haben, die die ganze zeit auf irgendeiner wurzel rumgekaut haben und ihren sabber in eine riesige tuete gespuckt haben...

bin jetzt also in pakxe und hoffe instaendig das morgen mein pass hier ankommt und ich gleich mit dem ersten bus/boot weiter nach champasak fahren kann. das ist auch eine alte koenigstadt und in der gibt es im gegensatz zu pakxe angeblich was zu sehen...
pakxe selber ist eigentlich nur das absprungbett fuer alle backpacker die zu den 4000 isalnds wollen und selten bleibt hier jemand laenger als es sein muss!
angeblich gibt es auf einer der groesseren inseln auch internet, aber da ich von den inseln dann direkt ueber den inoffiziellen grenzuebergang nach kambodscha will, wuensche ich euch jetzt schon mal alles gute, ein frohes weihnachtsfest und das ihr reich beschenkt werdet ;-)
bis ich mich das naechste mal melde kann es also ein weilchen dauern, aber ich denke dieses jahr wird es hier noch was neues zu lesen geben!

kleiner nachtrag:
habe die bestaetigung bekommen, dass ich morgen meinen pass abholen kann!!!
kann also alles wie geplant weitergehen, werden morgen das boot nach champasak nehmen!

Montag, 20.12.2004

savannakhet, ein kuhdorf....

heute morgen also in alles fruehe aus meine dorm raus und noch schnell alle leute geweckt :-) den einen kilometer bis zur bushaltestelle zufuss gelaufen und schon habe ich meinen luxusbus (60000kip) wieder raus, denn der "normale" bus (45000kip) faehrt von der busstation ausserhalb der stadt und die fahrt dorthin mit dem tuktuk kostet 15000 kip. die fahrt selber ist nicht weiter erwaehensewrt... nach acht stunden sind wir dann in savannakhet und ich muss mich sputen um noch eine bank zu erwischen. ist die letzte moeglichkeit bevor ich nach kambodscha fahre und meine dollarreserve neigt sich dem ende...
natuerlich hat die einzige bank der stadt die auszahlungen auf kreditkarte taetigt schon seit EINER MINUTE geschlossen!!!
muss ich also morgen noch machen und bekomme somit den 7:00 uhr bus nicht mehr.
aber egal nach pakse sind es ja nur 4 stunden (rechne aber mal mit 5).
schlender danach noch mit einem deutschen paerchen das ich im bus kennenhgelernt habe durch die stadt... das dauert ca. 20 minuten. in diesem kuhdorf gibt es wirklich nichts! wieso das in jedem reisefuehrer steht ist mir mal wieder ein raetsel.
wenigstens wird es wieder waermer je weiter man nach sueden kommt, wenn ich daran denke das ich vor 10 tagen in muang ngoy zu dieser tageszeit noch fuenf t-shirts getragen habe um nicht zu frieren....

Sonntag, 19.12.2004

in der langweiligen haupstadt...

gestern bin ich eigentlich nur ein wenig durch die herrliche landschaft um vang vieng gewandert und habe den "berg", der mir so angepriesen wurde bestiegen...
war nicht mehr als ein kleines huegelchen von dem man aber wirklich einen schoenen ausblick hat. bin dann noch weiter richtung luzi-cave gegangen, ein sehr schoener weg, die hoehle habe ich dann aber doch ausgelassen... jedesmal 5000 kip abzudruecken geht einem ganz schoen auf die nerven.
da derek und jen geschrieben hatten das sie heute in vang vieng ankommen wollten habe ich mich dann gegen 16:00 uhr auf den weg richtung busbahnhof gemacht. gibt zwar taeglich zwei busse aus luang prabang, aber ich lag schon richtig,... wusste doch das die nicht frueh aus dem bett kommen ;-)
ist immer wieder ein schoenes gefuehl wenn man "alte bekannte" wiedertrifft.

heute morgen bin ich dann mit dem 06:20 uhr bus nach vientiane aufgebrochen. immer wieder ein erlebnis... habe mich zuerst gewundert das ich bei der abfahrt fast alleine im bus sass, aber keine 100 meter spaeter fingen wir dann an die leutchen am strassenrand aufzusammeln. das die es nicht bis zur busstation geschafft hatten lag haupsaechlich daran das die mit bergen von gepaeck beladen waren... wurde alles irgendwie auf das dach geworfen und gut ist (da der busfahrer schon immer losfuhr bevor der schaffner das gepaeck richtig verzurrt hatte, musste dieser sehr akrobatisch waehrend der fahrt vom dach durch die seitentuer einsteigen, bis einer der fahrgaeste mal versehentlich die tuer schon vorher zugemacht hat...)
nach gut einer stunde fahrt hatte sich der bus dann auch mehr als gut gefuellt, jetzt wurden die plastikstuehle ausgeteilt, fuer die die keinen platz mehr bekommen hatten und jetzt im gang standen. zum glueck hat der spass nur vier stunden gedauert und jetzt sitze ich hier in der haupstadt und ... will nur schnell weiter!
die stadt ist recht klein, hat eigentlich keine groesseren attraktionen und wirkt unheimlich langweilig!!! vielleicht liegt das auch daran das es sonntag ist, aber bisher habe eigentlich alle erzaehlt das es sich nicht lohnt laenger als eine nacht hier zu bleiben.
muss ja aber noch mein visum verlaengern und das kambodscha-visum beantragen... das macht man hier in der regel ueber das guesthouse in dem man abgestiegen ist und ich habe von meinem herbergsvater das angebot bekommen, das er mir das visum nach pakse schickt (ca. zwei tage von hier), koennte also morgen gleich los....
mal sehen,...

p.s.
kann jetzt auch das ende der "drogengeschichte" erzaehlen. die beiden durften 150 USD abdruecken und sind aus vang vieng rausgeschmissen worden...

Samstag, 18.12.2004

faulenzen und drogen

gestern wollte ich ja eigentlich nach "cavING" mich auch ans "tubING" wagen (man faehrt mit einem tuktuk drei kilometer flussaufwaerts und laesst sich dann auf einem lkw-schlauch den fluss runtertreiben), aber nachdem ich den meisten teil der strecke zufuss abgelaufen bin, hatte ich dann doch kein interesse mehr...
das kann zwar sehr nett sein wenn zur regenzeit ein bissl mehr wasser im fluss ist, aber im moment braucht man fuer die knapp drei kilometer fast drei stunden...je nachdem in wieviele der kleinen bars zwischendurch man eingekehrt ist.

der eigentliche hoehpunkt des tages war aber ein anderer deutscher, den ich beim fruehstueck kennengelernt habe. hat sich gestern abend auf der insel mit 4 gramm *ihrwisstschonwas* erwischen lassen.... die polizei hat ihm darauf seinen pass abgenommen und in zwei stunden muss er da vorstellig werden. da er nicht so recht wusste was man denn nun am besten machen sollte, habe ich ihm geraten doch mal bei der deutschen botschaft anzurufen und sich zu erkundigen was da so auf einen zukommen kann. naja, in der botschaft hatten die dann anscheinend tatsaechlich jemanden der nichts anderes macht als sich um sowas zu kuemmern.... der meinte das muesste sich mit einer freundichen finanziellen zuwendung von 100 usd regeln lassen...
weiss leider nicht wie das ausgegangen ist, habe ihn naemlich nicht wieder gesehen, was in diesem kleinen kaff nur bedeuten kann dass er entweder im knast sitzt oder ausgewiesen wurde (oder einfach schnell agereist ist :)
habe mich den rest des tages dann auch mit einem buch auf eine der inseln gelegt und mal wieder einen wunderschoenen sonnenuntergang genossen....

Donnerstag, 16.12.2004

hoehlentour

der gang durch viang vieng gestern war ein ziemlich kurzer und eigentlich eine entaeuschung. diese stadt (eher dorf) ist das zentrum fuer alle rucksackreisenden in laos, so wird es einem ueberall erzahlt! aber eigentlich sieht das wie der billige abklatsch der khao sarn rd. aus. viele leuchtreklame und einige ueberteuterte lokale...
dazwischen jede menge reisebueros die einem touren andrehen moechten.

heute morgen als erstes ein fahrrad gemietet und mich auf die "hoehlenjagd" gemacht. davon gibt es hier unzaehlige, fast alle sehr schoen, aber da man jedesmal 5000 kip abdruecken darf sollte man schon ein auswahl treffen. als besondere abzocke soll man ueber jede bruecke die man auf dem weg ueberqueren muss nochmal 4000 kip abdruecken, aber das kann man recht einfach umgehen, einfach durch den fluss waten, die sind in der regel nicht mehr als knietief.
die erste hoehle war auch sehr schoen, man ist ca. 30 minuten durch kalktropfsteinhoehlen gewandert, auf meist ziemlich rutschigen wegen, auf kleine bambusbruecken ueber unergruendliche abgruende und an kaum gesicherten abstiegen entlang...
die zweite hoehle war zwar sehr gross, aber nicht sehr tief. in der mitte steht eine buddahstatue (wie in fast jeder groesseren hoehle).
der eigentliche hoehepunkt war aber die quelle die aus der hoehle entspringt und draussen in einen sehr schoenen (und tiefen pool) muendet in dem man baden kann. habe also die meiste zeit des tages dort verbracht und mich in der sonne geraekelt ;-)
auf dem rueckweg habe ich mich dann geweigert die 2000 kip nochmal zu zahlen, wollte eingentlich schon durchfahren, bis mir einer der halsabschneider seine "kaschi" unter die nase gehalten hat. wollte aber auf keinen fall schon wieder in die tasche greifen (ich streite mich gerade um weniger als 20ct) und beschliesse deshalb weiter noerdlich nach einer anderen bruecke zu suchen. war auch eine gute idee, entdecke so das "other side", ein guesthouse auf der anderen seite des flusses. wunderschoene, aber recht primitive huetten (bin ich inzwischen ja gewohnt) die einen unbeschreiblich schoenen ausblick auf den sonnenuntergang gewaehren. habe fuer morgen abend schon einmal huette vorbestellt, heute komm ich nicht mehr aus meiner unterkunft in der stadt raus...
nachdem ich diese ecke der stadt gefunden habe, kann ich auch verstehen warum einige leute hier mehrere wochen zugebracht haben!
liege dort noch ein weile auf der veranda und vernichte das erste bier des tages... schaffe es gerade noch rechtzeitig das fahrrad um 18:00 abzugeben.

morgen steht "tubing" auf dem programm!


die "grosse" hoehle


karstlandschaft um viang vieng



Mittwoch, 15.12.2004

vang vieng

muss mich langsam auf den weg richtung vientianne (hauptstadt) machen, denn mein visum gilt nur noch 5 tage. eine verlaengerung kann man ueber die reisebueros zwar auch in den anderen staeten bewerkstelligen, aber ich will ja eh langsam richtung sueden. bin dann also heute morgen in den bus nach vang vieng gestiegen, das ist so das zentrum fuer outdoorsport in laos und liegt passenderweise auch auf halbem weg zwischen luang prabang und der haupstadt.]
die strecke soll mit zu einer der schoensten in ganz laos gehoeren und das war sie auch (jedenfalls soweit ich das beurteilen kann). leider kann man mit dem bus nicht einfach mal irgendwo anhalten um fotos zu machen, wohl auch weil es auf dieser strasse ab und zu noch ueberfaelle gibt. die letzten touris sind aber schon vor einem jahr erschossen worden...
neben ein paar beinahe unfaellen war der einzige erwaehnenswerte stop in einem kleinen dorf in dem ein anderer reisebus liegengeblieben war...
unser fahrer hat mit unseren batteien versucht starthilfe zu geben, aber das war leider alles nicht von erfolg gekroent, wir haben einfach nur einen halbe stunde verloren...
so werde jetzt gleich ersteimal viang vieng anschauen und morgen mal eine der ING-sportarten ausprobieren....

Montag, 13.12.2004

muang ngoy

mal wieder ein paar tage ohne lebenszeichen, aber man kann nicht ueberall in laos ein internetcafe erwarten...
bin also vor vier tagen mit dem 10:00 Uhr bus richtung nong kiao aufgebrochen. der bus hatte nicht mehr viel mit den, im vergleich dazu schon luxurioesen bussen in thailand zu tun. hatte aber noch glueck dass ich so einen bekommen habe, andere reisende die einen tag spaeter kamen mussten auf der pritsche eines lkws mitfahren. morgens frueh bei der kaelte ist das kein spass!
also mal abgesehen von zwei maedels die irgendwie jede stunden auf toilette mussten verlief die fahrt relativ ereignislos. ausser das sich der bus immer mehr fuellte und auch die mitbringsel der zusteigenden immer groesser wurden. witzig fand ich auch die klappbaren notsitze (gar nicht so unkonfortabel) die allerdings den mittelgang komplett blockierten. und jetzt ratet mal wo die kleinblasigen (israelischen) maedels sassen...? na klar, in der letzten reihen. musste also immer der halbe bus aussteigen, wenn die im rudel pissen gingen.
kamen dann also irgendwann nach vier stunden in nong kiao an, der ort an dem ich eigentllich eine nacht verbringen wollte, um dann am naechsten morgen nach muang ngoy aufzubrechen. aber gerade als wir ankamen ging auch schon das naechste boot... also kurzerhand den nicht vorhandenen plan ueber den haufen geworfen und mitgefahren.
das boot war total ueberladen, aber das ist ein wort das man in suedostasien eigentlich nicht kennt, also alles rein bis das boot oberkante unterkante im wasser lag. die fahrt dauerte dann auch nicht lange, mussten nach ein paar kilometern wieder anhalten weil der kahn voll wasser lief. lustig war nur zu sehen, wie die ganzen passagiere dann panikartig das boot verliessen als wir im 30cm tiefen uferbereich angekommen waren...(hatte ich schon erwaehnt das ausser mir nur israelis an bord waren?)
unser "kapitaen" hat dann das naechste boot angehalten und wir wurden aufgeteilt. hatte dadurch auch mal einen guten platz, vorher habe ich naemlich auf den benzinkanistern sitzen duerfen.
die fahrt war wunderschoen, der nam ou ist eben etwas kleiner als der mekong und schlaengelt sich zwischen hohem karstgebirge und tiefgruenen waeldern richtung norden.
nach einer stunden kommen wir dann in dem fischerdorf an und schon vom wasser aus sieht der kleine ort, den man uebrigends auch nur ueber das wasser erreichen kann, aus wie das paradies. habe versucht das panorama mit der kamera einzufangen, aber das ging mit meinem kleinen knipser leider nicht ;(
die suche nach einem guesthouse wurde mir gleich abgenommen. wurde von der sehr geschaeftstuechtigen pon (11 jahre alt) sofort in das haus ihrer eltern verfrachtet.
die haben am flussufer auf stelzen stehende bungalows die zwar nicht sehr komfortabel waren, aber was brauch man schon mehr als: ein bett, ein moskitonetz, ein dach ueberm kopf und eine veranda mit haengematte und ausblick in den sonnenuntergang :)
das wohnen da ist sowas wie ferien auf dem bauernhof. die einheimischen wissen zwar das sie ganz gut mit den touris geld verdienen koennen, aber da die nur in der trockenzeit kommen, wenn der fluss schiffbar ist, gehen sie auch weiterhin ihrem ganz normalen tagewerk (haupsaechlich fischen) nach und lassen sich durch die "fallangs" nicht stoeren. die unterbringung ist auch immer mit einem gewissen grad an familienanschluss verbunden. gaeste werden eben noch etwas anders behandelt als in den staedten.

habe am ersten tag noch einen kurzen abstecher zu den hoehlen gemacht, aber das wars dann auch, wird eben recht fruehzeitig dunkel...
die naechte hier sind wirklich arschkalt! tagsueber ist es so warm das man in shorts und sandalen rumlaeuft und nachts geht es bis auf 5°C runter. weiss jetzt auch warum mir die "mama" augenzwinkernd noch einen zweite decke in die hand gedrueckt hat.
die zweite etwas gewoehnungbeduerftige sache sind die ratten. davon gibt es hier ne ganze menge und alle (ausser mir) haben mit verlusten lernen muessen, dass man nachts nichts auf dem boden liegen lassen darf. nervig sind die aber auch schon deshalb, weil die nachts an den pfaehlen hochklettern und dabei einen ganz schoenen radau machen...

leider gibt es morgens keinen schoenen sonnenaufgang, sondern hauptsaechlich nebel...dauert auch bis ca. 10:00 uhr bevor ich mich daran machen kann, die fuenf schichten t-shirts auszuziehen. habe mich nachtraeglich doch noch sehr darueber gefreut, das ich mir soviele zugelegt habe ;-)
waehrend ich dann so in meiner haengematte rumluemmel, bekomme ich mit wie die truppe aus dem nachbarbungalow sich einen fuehrer gemietet hat, um einen der berge zu erklimmen. lade mich kurzerhand in die gruppe ein, sind drei maedels: eine deutsche, eine israelin und eine englaenderin. unser fuehrer hat eine kleine knifte (vorderlader) dabei, die aber wahrscheinlich fuer den schuetzen gefaehrlicher ist als fuer das ziel, wozu er die mitschleppt kann er leider nicht erklaeren, er kann naemlich kein englisch, klasse!
nachdem wir einen kleinen bach durchwatet haben geht es einen schmalen pfad den berg herauf und zwar so, dass man mehr krabbelt als laeuft. nach kurzer zeit faengt naama an ueber ihre blasen zu klagen... als sie ihre schuhe auszieht kann ich aber keine sehen, unterbewusst hat sie wohl nur versucht dem auszuweichen, was noch auf sie zukommen sollte ;-)
mit etlichen pausen kommen wir dann an einem aussichtspunkt an, von dem man einen schoenen ausblick auf das dorf und das weitere flusstal hat. nun stellt sich heraus, dass unser fuehrer entweder gar nicht vor hatte mit uns zur spitze zu klettern oder das ihm dieser trip mit den vielen pausen einfach zu lange dauert, er will umkehren.
wir beschliessen ihn einfach hier zu bezahlen und auf eigene faust weiterzukrakseln, aber anscheinend hat er dann doch so etwas wie ein schlechtes gewissen, er kommt mit. nach wenigen hundert metern ist dann aber schluss. bin zwar der meinung das er uns bewusst einen weg gefuehrt hat, auf dem man dann richtig am fels klettern muss, aber egal, wir drehen wieder um. und nun faengt das kleine drama an, naama erklaert uns dass sie hoehenangst hat und wagt auf dem weg nach unten kaum einen schritt vor den anderen ... um die geschichte kurz zu machen, der trip der eigentlich 1 1/2 stunden dauern sollte, dauert bei uns 5 stunden ;-)
beschliesse dann aber den rest des tages noch zu nutzen und in das naechste dorf zu laufen. das dauert ca. 1 stunde und christine, die deutsche aus dem trio begleitet mich noch. wir kommen dann aber erst ziemlich spaet in ban* (habe den namen vergessen) an. ist alles noch ein wenig verschlafener als in muang ngoy. das dorf liegt in einem breite tal das von hohen bergen eingefasst wird. ueber das ganze tal ziehen sich kleine reisfelder und die dorfbewohner sind wirklich mehr als nett. sie bekommen eben nicht soviele touris zu sehen, wie vielleicht noch in muang ngoy.
essen dort schnell etwas und dann passiert es... mir faellt eine krone aus den beissern! so schnell koennen sich plaene (war da ueberhaupt jemals einer?) aendern. werde also doch nicht weiter nach norden oder osten fahren, sondern als naechstes wieder luang prabang ansteuern muessen und nach einem zahnarzt suchen.
der weg zurueck wird dann etwas abenteuerlich, denn inzwischen ist es dunkel geworden und die kleinen furten an denen man am tage noch leichtfuessig von einem stein zum anderen gesprungen ist, bekommen gleich eine schwierigkeitsstufe mehr.
christine nimmt also einen stiefel voll wasser mit, ich gehe zum glueck leer aus ;-)

am naechsten morgen machen sich die drei auf den weg nach luang prabang (kamen aus dem norden) und ich beschliesse noch mindestens einen tag die ruhe hier zu geniessen. dementsprechend liege ich die meiste zeit in der haengematte und lese. einfach schoen hier!
inzwischen habe ich einen neuen nachbarn, martin aus meckenbeuren. habe also jemanden mit dem ich mal wieder erinnerungen aus meiner zeit in weingarten auffrischen kann, die welt ist so klein!
das grosser ereignis im dorf ist das gestern eine hundert jahre alte frau gestorben ist und nun das ganze dorf... feiert, anders kann man das nicht nennen. der sohn (oder wohl eher enkelsohn laedt jeden ein und versucht in mit laolao (der hier ueblich reisschnaps) besoffen zu machen. da er mit allen trinken muss ist er natuerlich am vollsten. die feier geht die ganze nacht durch, gut wenn man ohrstoepsel dabei hat...
(vor allem weil man dann auch die ratten nicht mehr hoert). am naechsten morgen kommen die moenche und es wird kollektiv gebetet,... waehrend die maenner vor dem haus karten spielen, (um geld selbstverstaendlich)...der sarg der seit gesten in dem haus aufbegahrt steht, ist mit lichterketten verkleidet wie ein weihnachtsbaum, sieht irgendwie sehr skuril aus. irgendwann macht sich die truppe mit dem sarg auf den weg zum fluss, schippert auf die andere seite und verbrennt dann dort den sarg an einem bestimmten platz. man hatte zu keiner zeit das gefuehl hier ginge es um eine beerdigung, sah eher aus wie eine hochzeit.
am vierten tag beschliesse ich dann doch endlich nach luang prabang aufzubrechen. man muss immer acht leute fuer ein boot zusammenbekommen, sonst wird nicht gefahren!
aber wieder einmal dauert die fahrt nicht sehr lange, dann ist der motor im arsch. kein problem, unser kaepten steuert das naechste boot am ufer an und baut da schnell mal aus was er braucht. ist auch seins, erkaert er grinnsend. na klar, glauben wir es mal....
die strecke bis nong kiao kenne ich ja schon, aber danach wird es nochmal richtig schoen. ab und zu wird man von einem der speedboote ueberholt, jedesmal wieder ein schoener anblick. diese wasserraketen sind mit das schnellste fortbewegungsmittel auf dem wasser und wahrscheinlich auch das unsicherste. schaetze mal das die mit 60 sachen und schneller vorbeiflitzen, wenn der fahrer dann mal einen kleinen stein oder sonstiges treibgut uebersieht ist die ueberlebenschance meist bei null! deshalb sieht es zwar professionell aus, wenn die touris einen helm aufgesetzt bekommen, aber viel helfen tut das nicht.
komme nach ca. 7 stunden in luang prabang an und wieder geht die endlose suche nach einer unterkunft los...

heute bin ich dann morgens gleich auf in das internationale krankenhaus. das gebaeude sieht mittelmaessig heruntergekommen aus und an der rezeption spricht natuerlich auch kein mensch englisch. mit haenden und fuessen kann ich dann aber erklaeren das ich zum einem zahnarzt will und werde schliesslich in ein anderes gebauede gebracht. sieht aus wie ein ehemaliger schweinestall und durch eins der unverschliessbaren fenster sieht man einen zahnarztstuhl, bin also richtig!
am eingang werde ich von einem freundlichen mann entgegen genommen der mir gleich die hand schuettelt und aussieht wie der hausmeister. als ich ihm meine krone zeige nickt er nur freundlich und deutet auf einen der stuehle und macht sich gleich ans werk, ist wohl doch einer der zahnaerzte,... hoffe ich...
der behandlungsraum hat tatsaechlich drei behandlungstuehle ueber die sich in deutschland jedes museum freuen wuerde. da der putz von den waenden faellt, macht es auch nichts das die geraete schon etwas rost angesetzt haben... zum absaugen hat er natuerlich nichts und deshalb stopt er einem eben die fresse voller mull so das der speichel keine chance hat. was er dann macht sieht dann schon ein wenig professioneller aus, natuerlich hat er sich nicht nochmal die haende gewaschen und er hat auch keinen mundschutz. wie sauber die geraete sind die er mir dann in den mund steckt moechte ich lieber auch nicht wissen. wenigstens ist er so nett sich beim husten (er ist offensichtlich etwas erkaeltet) etwas zur seite zu drehen...
nachdem er den stumpf mit irgendetwas eingepinselt hat, dass im entferntesten nach desinfektionsmittel riecht und schmeckt, bin ich aber beruhigt. muss nochmal den stuhl wechseln und dann setzt er die krone wieder ein, so weit so gut (die lampe ueber dem stuhl ist uebrigends eine ganz normale energiesparlampe).
der ganze spass hat 10 USD gekostet, die krone sitzt zwar nicht ganz so perfekt wie vorher, aber zum kauen reicht es. werde mir in malaysia das nochmal richtig machen lassen!



muang ngoy vom wasser aus gesehen


mein bungalow

Donnerstag, 09.12.2004

tad kuang xi

heute aber wirklich... frueh aufgestanden um den moenchen zuzuschauen, wie sie in einer prozession durch die stadt ziehen und essensspenden einsammeln. bin noch gar nicht ganz aus meinem guesthouse raus, da werde ich schon von frauen umlagert die mir kleine reispaeckchen in die hand druecken, damit ich sie dann selbst den moenchen in die schuessel legen kann. als ich nach dem preis frage kommt als erstes wie aus der pistole geschossen: 10.000 kip. biete ihr also ersteinmal die haelfte und stelle mich schon auf eine laengere verhandlung ein, bei der wir uns irgendwo in der mitte treffen, aber sie sagt sofort ja.... war wohl immernoch viel zu viel...
naja, langsam fuellt sich die strasse mit touris und ich hatte doch irgendwie gehofft dass das noch ein geheimtip ist. egal, so gegen 06:30 uhr kommen dann die erste kolonnen anmarschiert und wir geben brav unsere spende ab.

verabrede mich danach noch mit jen und derek, um zum tad kuang xi wasserfall zu fahren. habe zwar eigentlich die nase voll von "hot springs" und wasserfaellen, aber ich lasse mich dann doch noch uebereden. mieten uns also fuer 9 usd ein tuktuk das uns in 45 minuten raus in die pampa zu dem wasserfall faehrt. und ich bin dann doch beeindruckt, der wasserfall ist wirklich sehr schoen. vor allem kann man auch bis nach ganz oben klettern (und auch auf einen baumstamm der ueber dem wasserfall haengt), teilweise auch richtig in den wasserfall hinein. unten sind dann noch ein paar schoene natuerliche becken in denen man baden kann, habe aber natuerlich meine badesachen vergessen...

abends nochmal schnell ueber den nachtmarkt geschlendert. lohnt sich schon alleine deswegen, weil das essen da ein viertel von dem kostet was man in einem restaurant haette zahlen muessen...
dann geht es daran abschied zu nehmen, die beiden kanadier wollen noch einen tag hier abhaengen, ich will nach norden und die beiden australierinnen wollen nach sueden. morgen also nach nong kiao!


jennifer bei der "moechsfuetterung"


wasserfall von oben

Mittwoch, 08.12.2004

der erste monat ist rum!

bin gestern wieder frueh aufgestanden, wollte mir ja mal ansehen wie die moenche morgens durch die strassen ziehen und ihre essensspenden einsammeln.
danach gleich einen neue bleibe gesucht, wird zwar auch nicht billiger, aber dafuer habe ich jetzt wenigstens ein schoenes zimmer. nach ein bisschen feilschen einigen wir uns auf 5 USD pro tag.
treffe mich danach mit den beiden kandiern und wir bummeln ein wenig durch die schoene aber auch recht kleine stadt (ca. 16.000 einwohner). es stechen einem sofort die bauten aus der franzoesichen kolonialzeit ins auge. warum die unesco die ganze stadt auf ihre liste gesetzt hat ist mir aber ein raetsel. vom einem tampel abgesehen ist hier eigentlich kein gebaeude aelter als 100 jahre, auch wenn die stadt selber eine sehr viel laengere geschichte hat.
egal... treffen auf unserer bummeltour in kuerzester zeit fast alle mitreisenden von der bootsfahrt wieder und machen schon einmal ein treffpunkt fuer den abend aus. haetten wir uns aber eigentlich auch sparen koennen, wie wir spaeter herausfinden gibt es sowieso nur eine disco ....
das "hive" ist dann auch echter backpackerladen, nix besonderes aber mal wenigstens wieder andere musik als der thaipop den man die ganze zeit im radio hoeren muss.
leider machen die hier auch schon wieder gegen 0:00 uhr die pforten dicht, haben es nicht ganz herausbekommen, aber es gibt wohl sowas wie eine polizeistunde... (in bangkok uebrigends 02:00 uhr) nehmen also jeder noch ein bier mit und setzen uns an eine der treppen am mekong.
heute bin ich dementsprechend mal wieder ein wenig spaeter aufgewacht. wird hier nachts wohl doch etwas kaelter, kann meinen atem "sehen"...
habe mir nach dem fruehstueck ersteinmal ein fahrrad gemietet (1 USD pro tag) und bin recht ziellos durch die gegend gefahren. danach relaxtes sitzen/liegen im l´etranger. eigentlich noch nicht einmal ein gut sortierter second hand buchladen, aber sowas von gemuetlich, das schafft kein hugendubel mit seinen langweiligen ikeasofas. entweder man leiht ein buch aus, kauft eins oder bringt einfach sein eigenes mit. das besondere ist die vollstaendige (?) sammlung vom "national geographic", die zur ansicht in den regalen steht.
war deshalb auch nicht ueberrascht fast die komplette truppe von gestern abend dort zu finden...
mal sehen was heute abend noch laeuft. die auswahl ist nicht riesig und um 0:00 uhr ist mal wieder schluss!

Dienstag, 07.12.2004

die mekongfahrt nach luang prabang

bin morgens frueh aufgestanden denn ich musste ja noch visum und fahrkarte besorgen, was alle anderen touris sich eben von ihren guesthaeusern besorgen lassen...
um 08:00 faehrt die erste faehre, aber vorher muss ich mir noch den ausreisestempel an der immigration holen und man soll es nicht glauben, da steht schon ein kleine schlange... naja, als der zweite schalter aufmacht bin ich der schnellste und komme noch mit in die erste faehre: auf nach indo-china!
auf der anderen seite werden wir gleich in empfang genommen, bin natuerlich wirklich der einzige der noch kein visum hat, aber genau deswegen geht das dann auch sehr schnell und ist natuerlich auch viel billiger, als wenn man das in thailand haette machen lassen. tausche dann gleich nochmal 40 USD in kip um und bekommen eine riesenberg papier in die hand gedrueckt. der groesste schein ist 20.000 kip wert, ca. 2 EURO. danach das ticket fuer das boot kaufen, leider weiss man nicht auf was fuer einem seelenverkaeufer man sich da dann einquartiert hat. ich hatte eigentlich auf ein frachtschiff gehofft wo ich genug platz habe meine haengematte aufzuspannen. aber es war dann doch der "bus". da die strassen hier meist nicht so gut ausgebaut sind die wasserwege noch mit das rueckrad der laotischen infrastruktur. das boot fuellt sich immer mehr und leider hauptsaechlich nur mit anderen touris... aber sind alle eher von der angenehmen art und so lernt man schnell neue leute kennen. die fahrt selber ist schon beeindruckend, auch wenn der mekong an manchen stellen nicht breiter ist als die oker (an anderen aber wieder so breit wie die elbe), ist eben trockenzeit. nach 5 1/2 stunden fahrt kommen wir an unser tagesziel an: pakbeng. frueher ein kleines holzfaellerdorf haben sich die einwohner nun auf das lukrative geschaeft mit den reisenden eingestellt und so finden alle eine unterkunft (haette ich nicht gedacht, bin als erster vom boot gesprintet ;-). auch wenn die unterkunft sonst kein sternchen verdient hat, der ausblick von der terasse auf den mekong ist einfach weltklasse!
abends hat sich dann auch eine kleine runde gefunden (schon wieder hauptsaechlich deutsche) und wir haben noch in aller ruhe ein paar biere gezecht! leider gibt es nur zwischen 18:30 und 22:00 strom, duschen muss heute also ausfallen. abends und morgens ist es doch recht kalt!
am naechsten morgen auch wieder in aller fruehe raus, es heisst das die kapitaene gerne puenktlich abfahren und diejenigen die nicht um 08:30 am pier sind zuruecklassen. schliesslich duerfen die sich dann nochmal ein neues ticketkaufen. aber abfahrt ist dann doch erst 09:37, die ganze hetzerei umsonst.
habe heute keine lust 8 stunden lang auf der holzbank herumzurutschen und verziehen mich nach hinten in den "maschinenraum", wo auch die meisten laoten sitzen. man brauch zwar ohrstoepsel (die ich zum glueck habe ;-) aber dafuer kann man dann auf den gepaecken gemuetlich liegen. werde dann auch noch von den einheimischen zum essen eingeladen und muss nicht auf das sandwich zurueckgreifen, das mir eh etwas suspekt roch....
die landschaft war auch wieder wundervoll, aber irgendwann vertieft man sich dann in sein buch und schaut nur gelegentlich aus dem fenster.
in luang prabang angekommen will ich mir zusammen mit einem kanadischen paerchen eine unterkunft suchen, aber entweder sind die buden voll oder haben fantastische vorstellungen was man fuer so ein zimmer hinblaettern soll (bis 75 USD).
nehme also irgendwann die naechst beste fuer 5 USD, muss mir morgen also eine andere bleibe suchen. nach eine bierchen beenden wir den tag, irgendwie hat die bootsfahrt doch ganz schoen muede gemacht.


grenze


der "bus"


sonnenuntergang am mekong (um ein paar sekunden verpasst....)

Samstag, 04.12.2004

am mekong angekommen

nach dem fruehstueck wollte ich mir eigentlich ein tuktuk sparen und zufuss zum busbahnhof laufen, aber dann kam ein alter opa mit seinem samlor (fahrradrikscha) und von dem habe ich mich dann ueberreden lassen.... das duenne kleine maennchen hatte dann aber schon seine probleme mich und meinen hinkelstein vorwaerts zu bewegen, bei jedem unueberwindlichen hindernis, wie z.b. einem gullideckel..., musste er aus dem sattel und sein ganzen koerpergewicht in die pedale legen (nur dass das leider auch nicht so viel half...). wir haben uns zwar nicht viel schneller fortbewegt als wenn ich stramm maschiert waere, aber trotzdem haben ihm dann noch ein wenig mehr als vereinbart gegeben...
auf dem busbahnhof wollte ich mich in aller ruhe nach einem bus umschauen, aber wie es der zufall so will fuhr gerade einer nach chiang khong ab, der dann fuer mich auch noch mal angehalten wurde... ein no-ac bus, also das was unter der holzklasse kommt. hatte zum glueck einen platz an der hinteren tuer, so das ich meine beine austrecken konnte. die fahrt war sonst nicht weiter aufregend, habe mich eine ganze weile mit einem moench unterhalten, der aber leider nach einer stunde schon aussteigen musste. als auslaender wird man in den weiter abgelegenen regionen oefter mal von den moenchen angesprochen, einfach nur weil sie englisch ueben wollen und eigentlich auch ziemlich neugierig sind...
nach drei stunden in chiang khong angekommen habe ich mir als erstes ein hostel gesucht. hier kann man hervorragend handeln, denn seitdem die meisten touristen nur eine nacht bleiben um dann am naechsten morgen das boot nach luang prabang zu nehmen, haben fast alle hostels leere zimmer.
danach die stadt erkunden oder sagen wir eher das dorf, das sich entlang der hauptstrasse entwickelt hat. der erste weg geht natuerlich zum pier. muss doch herausfinden, wann und wo die faehre nach houay xai auf der anderen seite des flusses faehrt. direkt vor dem ableger steht dann noch ein grosses tor auf dem steht: "gate to indo-china". das hoert sich maechtig gewaltig an, dabei stehen sich hier nur zwei kleine fischer (schmuggler) doerfer gegenueber :-)
hatte bisher schon die befuerchtung der ganze ort koennte von touris ueberquellen, denn in meinem reisefuehrer stand, dass waehrend der hauptsaison (hat gerade angefangen) die boote nach luang prabang total ueberfuellt sein koennen, aber ich treffe fast keinen europaeer.

nochmal geld tauschen geht leider nicht, die banken haben heute geschlossen. aber man kann angeblich genauso gut baht in laos umtauschen wie dollar und in den grossen staedten kann man wohl auch mit der kreditkarte geld abheben.
den rest des tages mach ich mir einen lauen und lege mich mit einem buch auf die veranda, war ja auch mal wieder ein anstrengender tag ;-)

in luang prabang soll es jeder menge internetcafes geben. werde also bald wieder aus der versenkung auftauchen, aber die naechsten zwei tage wird hier wieder funkstille herschen!

Freitag, 03.12.2004

auf nach chiang rai

wieder mal ein kleiner nachtrag zu gestern. wurde naemlich nochmal richtig spannend. wollte eigentlich nur noch schnell los, geld abheben und in dollar umtauschen (fuer laos), den aktuellen lonely planet kaufen und kurz ueber
den nachtmarkt schlendern.
als erstes musste ich feststellen das man an den dutzenden von wechselbuden nur in eine richtung naemlich von dollar in baht tauschen kann, anders herum machen das nur die banken und die hatten natuerlich gerade vor einer halben stunde geschlossen... naja halb so schlimm, da ich nur noch 120bt hatte wollte ich aber auf alle faelle das geld schon mal abholen. also zum naechsten atm, karte eingesteckt und ... nix ging. die bloede kiste wollte mir weder die 15000bt noch einen kleineren betrag. da kam ein leicht mulmiges gefuehl auf, ist etwa die karte defekt oder gesperrt? habe zwar noch einen "notgroschen" dabei, aber ohne maestro-karte waere das schon sehr aergerlich. bin also von einer bank zur naechsten gelaufen und irgendwann habe ich dann auch mitbekommen das unter den vielen symbolen an fast allen automaten kein maestro zeichen dran war. in bangkok ging das noch von jedem
geldautomaten, ich chiang mai habe ich dann nach langer suche EINEN gefunden... dabei hatte ich mit den automaten der gleichen banken in anderen staedten keine probleme.
naja, nach dem schreck war ersteinmal ein bierchen faellig, also auf in die "roof top bar"!
bin dann heute morgen recht frueh raus und ... richtig geraten, als erstes zum fruehstuecksbuffet ;-) danach schnell das geld umgetauscht und beinahe wieder eine panne... die hatten in der bank tatsaechlich nur 100 dollarnoten. keine ahnung ob die so ohne weiteres in laos akzeptiert werden, aber zum glueck loesste sich das problem (wenigstens teilweise) dadurch das am schalter neben an ein ami gerade geld tauschte... habe also wenigstens 170 dollar bekommen, muss sonst nochmal in chiang khong versuchen den rest umzutauschen.
als naechstes zum busbahnhof, es ist immer wieder ein schoenes gefuehl wenn man sich endlich losgerissen hat und wieder auf der strasse ist... muss auf den naechsten bus auch nur eine knappe stunde warten. die fahrt im 2. klasse ac bus ist immer etwas beengt. hatte auch noch das glueck hinter mir einen 1,80 grossen ungarn sitzten zu haben, der mir durch die duennen sitze seine knie ins kreuz bohrte. aber bei 3,5 stunden geht das alles noch.
nachdem ich mir eine herberge gesucht hatte, ging der naechste weg ins hilltribe museum. war auch wirklich sehr interessant, ein paar von den tribes hatte ich ja auch schon auf dem trek gesehen. danach ein kurzer bummel ueber den nachtmarkt und dann wieder zurueck, bin irgendwie doch ganz schoen muede...
ups, haette beinahe noch das wat phra kaeo unterschlagen. bin ich aber auch eher zufaellig vorbeigekommen. das ist der tempel in dem der jadebuddah (der jetzt in bangkok steht) urspruenglich mal untergebracht war. insgesammt ist chiang rai eben eher eine (wirklich) kleine provinzstadt mit weniger touristen als ich gedacht haette.


Donnerstag, 02.12.2004

gammeltag...

haben heute morgen noch schnell den wagen abgegeben und ich war dann ersteinmal wieder beim bewaehrten fruehstuecksbuffet im smile guesthouse. habe da dann auch wieder das paerchen von letzter woche getroffen, die die letzten 14 monate in suedostasen und china unterwegs waren und nun am 14.12. zurueckfliegen (nur ueber weihnachten, dann geht es wieder nach china).... sind beide ziemlich aufgeregt und gespannt wie es in deutschland nun wohl aussieht, naja ich glaube die aufregung wird sich schnell wieder legen, ...
habe aber wenigstens von denen erfahren, dass es wohl ausreicht sich das 14 tage visa-on-arrival direkt an der grenze zu holen und nicht ueber ein reisebuero in chiang mai eins zu beantragen. sind nur teuer und meist bekommt man wohl noch nicht einmal das 30 tage tousristenvisa wie versprochen, sondern nur besagtes 14 tage visum zu einem vollkommen ueberhoehten preis.
stehe jetzt also vor der wahl ob ich mich morgen 6,5 stunden in eine bus quetsche und direkt bis chiang khong fahren oder ob ich zwischendurch ein unterbrechung in chiang rai einplane. von chiang khong kann man dann eine 2 taegige bootsfahrt auf dem mekong bis ins das herz von laos nach luang prabang machen...

naja, nach dem fruehstrueck musste ich ersteinmal mein zimmer in chiang mai garden raeumen und habe mir ein neues hostel guesthouse gesucht, ist zwar 30 bt teurer aber dafuer habe ich jetzt ein zimmer mit aussicht! nach den dunkelkammern der letzten zeit war es mir das jetzt wert!

da heute sonst nix aufregendes passiert ist kann ich mich ja mal zu etwas anderen themen auslassen, z.b. dem verkehr:
auch wenn man als europaer zuerst denkt es gaebe hier keine verkehrregeln und es herrscht das recht des staerkeren (was ziemlich katastrophal waere, schliesslich fahren hier hauptsaechlich mofas) wird hier sehr viel ruecksicht geuebt.
gut man benutzt die gegenfahrbahn zum ueberholen wohl etwas haeufiger als in deutschland und an ampelzeichen wird sich nicht grundsaetzlich gehalten (uebrigends wird hier bei den neuen ampeln angezeigt wie lange noch rot bzw. gruen ist!), aber wenn man etwas laenger "verkehrsteilnehmer" ist, merkt man das hier (fast) niemand wirklich ruecksichtslos faehrt. ich wuerde sogar sagen dass hier ruechsichtsvoller gefahren wird als in deutschland, vielleicht liegt es daran das hier die regeln nicht so ernst genommen werden und sich deshalb auch keiner auf den standpunkt stellt recht zu haben und auf stur schaltet, wie man es in deutschland doch ab und zu mitbekommt...

das linksfahren ging im uebrigen relativ enfach, nur das schalten mit links war etwas gewoehnungsbeduerftig. denke mal die schnelle anpassung liegt daran, dass man auch auf der "verkehrten" seite sitzt. somit als fahrer also auch wieder zur fahrbahnmitte wie man es gewohnt ist... wie auch immer, hatte beim autofahren weniger probleme mit dem linksverkehr als beim radfahren...

Mittwoch, 01.12.2004

drei tage cruisen

haben puenktlich 08:00 uhr den gelaendewagen abgeholt, auf geht es! wollen als erstes richtung mae rim und dort in den botanischen garten (nicht meine idee). wie befuerchtet ist diese anlage eher fuer die einheimischen gedacht, zwar ist alles sehr schoen angelegt, aber so gut wie nix auf englisch sondern nur auf thai.
also geht es schon bald weiter nach samoeng, kurze verschnaufpause und bummeln ueber den markt (sind endlich mal die einzigen eurapaer). bleiben aber nicht lange und machen uns wieder auf den weg,.. und verfahren uns dann wohl auch ziemlich bald... wann wissen wir nicht so genau, eigentlich haette es nur eine strasse geben duerfen, aber nach samoeng sind die hinweis- und ortsschilder nur noch in thaischrift.
als wir endlich mal wieder auf menschen treffen werden wir weiter richtung wat chan geschickt, da wollten wir auch hin eigentlich haetten wir schon lange da sein muessen... aus asphalt besteht unsere piste schon lange nicht mehr und als der regen einsetzt sinkt die geschwindigkeit noch einmal. langsam wird aus der strasse ein kleiner bach und die doch recht starken steigungen und abfahrten werde kleine rutschpartien. nur noch 10km bis wat chan, schaffen wir noch... aber dann? in keinem unserer reisefuehrer ist fuer den ort ein hostel oder guesthouse aufgefuehrt. freue mich eigentlich schon darauf uns bei einer karen-familie einzuquartieren aber dann bekommen wir die auskunft das es in der naehe ein "hotel" gaebe.
mit letztem licht kommen wir dann an eine grosszuegig angelegte anlage, aber am tor stehen mal wieder nur thaibuchstaben. bekommen dann aber von dem ein wenig verdutzten menschen an der rezeption die auskunft das man hier eine huette mieten koennte. das ganze ist ein "government enterprise" fuer gestresste manager aus bangkok, die sich dann ein wochenende in die absolute ruhe der berge zurueckziehen wollen. dementsprechend sind die zimmer auch etwas teurer, aber bei dunkelheit ist die piste nach pai kein zuckerschlecken...
die nacht ist endlich mal ruhig, normalerweise fangen die haehne hier immer schon um 04:00 an zu kraehen, aber hier scheint es zum glueck keine zu geben. der morgen ist hier wunderschoen, der nebel haengt noch im wald waehrend die ersten sonnenstraheln versuchen licht in das ganze zu bringen...
heute also die letzten 70km nach pai, unterwegs noch eine kurze rast an den heissen quellen und dann geht es weiter. pai ist wohl doch nicht mehr der ganz ruhige und verschlafene ort wie er im loose angepriesen wird... wo man auch hinguckt touris, vielleicht eher von der milden sorte aber doch der ganze ort ist voll davon.
also weiter die landschaftliche schoene strecke nach mae hong son. die aussicht die man an jedem pass ueber die umliegenden berge hat ist atemberaubend. in mae hong son machen hier dann auch station fuer die nacht. unsere unterkunft sieht auf den ersten blick ganz nett und sauber aus, aber auf den zweiten blick sind dann doch etliche kakerlaken untermieter. lassen uns in einer der gaststaetten am see noch thailaendisches fondue von einer doch sehr maenlich wirkenden "dame" zubereiten (sehr einfach und lecker).
da wir die letzten tage nicht ganz das geschafft habe was wir uns vorgenommen hatten muss der naechste tag in aller fruehe beginnen. starten gegen 06:30 und machen erst in khun yuam eine fruehstueckspause. von da geht es zu dem wenig spektakulaeren mae surin wasserfall, vorbei an den riesigen blumenbueschen die die strasse ueberwuchern als waere hier das schloss von dornroesschen...
weiter geht es vorbei am doi inthanon, dem groessten berg thailands (2565m) zum ob luang canyon. ab dort werden auch die strassen wieder besser und wir sind dann egen 19:30 uhr auch wieder in chiang mai! gut das wir es heute noch geschafft haben, dann kann ich mich morgen um das visum fuer laos kuemmern und dann geht es endlich weiter!




pass mit blumen


berge


wald am morgen


sonnenuntergang

Sonntag, 28.11.2004

nachtrag... sonst nicht viel neues

das leu kratong-fest gestern war dann doch noch sehr schoen, zwar unverkennbar fuer touristen etwas aufgepeppt, aber trotzdem schoen. und obwohl dies fuer chang mai ein riesenspektakel ist und alle strasse ueberfuellt sind, habe ich irgendwie alle leute die dich die letzten tage kennengelernt habe wiedergetroffen, auch noch welche aus sukhotai...
den tieferen sinn dieses festes will ich hier jetzt nicht erklaeren (so ganz genau habe ich ihn naemlich auch nicht verstanden), aber das eindrucksvollste sind die "ballons". etwas aehnliches haben wir auch mal in der schule gebastelt, nur sind die hier viel groesser. sehen aus wie ein laterne die unten offen ist und unter der esbit (?) haengt, der die luft erwaermt und den "ballon" nach oben treibt. jeder der einen wunsch loswerden will, kauft (100bt) sich so ein geraet (die grossen sind bestimmt ueber 1,3m), schreibt seinen wunsch darauf und laesst ihn fliegen. der anblick ist unbeschreiblich schoen, abertausende dieser fliegenden lampen haengen am himmel und ziehen dort ihre bahnen. die weniger spektakulaere art seinen wunsch loszuwerden sind die schwimmenden koerbchen. manchmal steckt man wohl auch geld hinein, jedenfalls gab es einige wenige die hundert meter weiter im wasser schammen und die koerbe gleich wieder ausgeraubt haben ;-)
zu dem fest gehoert dann auch noch ein riesiger umzug durch die halbe stadt mit praechtig herausgeputzten wagen und musiktrucks die auch problemlos auf der loveparade haetten mitfahren koennen. nachdem ich mit meiner truppe (inzwischen hatte ich die koelner und die schweden aufgegabelt) zwei stunden dem umzug gefolgt bin, haben wir uns noch in eine etwas versteckte aber abgefahrene dachterassenbar zurueckgezogen und noch ein biere vernichtet!

heute noch ein wenig durch die stadt geschlendert und ein paar buecher verkauft. nein ich brauche das geld nicht so dringend, aber wenn man sich jede woche mit neuer literatur eindeckt muss man die auch mal wieder loswerden, sonst wird der rucksack zu schwer. ist hier auch ganz einfach, second hand buchlaeden gibt es in den grossen staedten jede menge und so habe ich fuer die zwei buecher wieder 260 bt bekommen. hat gerade fuer ein neues gereicht ;-)
dann habe ich mir mit den koelnern fuer die naechsten drei tage einen gelaendewagen besorgt, mit anderen worten: im blogg herrscht wieder drei tage funkstille!
werden noch ein wenig in den nordwesten nach pai und vielleicht auch noch nach mae hong song...


mein "ballon"

Samstag, 27.11.2004

trekking...

und wieder in chiang mai angekommen! die letzten drei tage auf der trekking-tour waren viel besser als befuerchtet... hatten insgesamt 12 leute in der gruppe, leider bis auf zwei schwedininnen nur deutsche aber trotzdem eine nette truppe.

sind also in einen der nationalparks im nordwesten gefahren und fleissig gelaufen, naja uebertrieben viel war es nicht, aber bei den temperaturen auf kleinen pfaden bergauf und bergab ist man auf viele kilometer auch gar nicht aus... nach einer erfrischenden dusche unter einem wasserfall haben wir die erste nacht in einem kleinen dorf der lisu verbracht. die unterkunft war einfach aber sauber. am naechsten tag ging es dann weiter zu einem dorf der karen, sind dabei an einem wunderschoenen weg auf einem kamm entlang gegangen und man konnte endlich mal einen weiten blick in die anderen taeler werfen.
zwar ist das ein tropischer regenwald, aber als nationalpark gibt es ihn erst seit weniger als 10 jahren, alte baeume sieht man deshalb nur selten...

hoehpunkt des tages war dann der elefantenritt. da mal wieder nicht genug da waren habe ich mich bereit erklaert auf dem nacken und nicht in einem der saettel zu sitzen... am anfang eine wacklige angelegenheit, aber nach einer weile sass ich sicher wie john wayne... unsere naechste nacht haben wir wieder in einem dorf der karen verbracht, das essen war wie immer hervorragend und nach der langen wanderung (naja, mehr als drei stunden waren es heute auch nicht) hat man sich ersteinmal eine stunde lang massieren lassen :-)

heute sind wir dann den rest des weges mit einem bambusfloss gefahren. auch wenn ein paar kleine stromschnellen dabei waren hatte das nicht ungedingt den namen bamboo-rafting verdient...
aber alles in allem war das eine sehr schoene tour, nix wirklich anstrengendes (natuerlich haben wir geschwitzt, aber das ist in einem tropischen regenwald auch keine kunst!) aber wir hatten einen netter fuehrer und wunderschoene landschaft!
so heute wollen wir noch auf das ... fest, mehr davon morgen.

reisebericht aus einem karendorf


erste station


mr. chang


regenwald


kleine kinder quaelen...

Mittwoch, 24.11.2004

chiang mai

nach eine fuenfstuendigen bustour bin ich jetzt in chiang mai, im nordwesten thailands angekommen. mit ca. 170.000 einwohnern die zweitgroesste stadt im land, groesste ist bangkok mit 9 mio... schon ein recht grosser unterschied...
habe fuer die naechsten drei tage eine trekkingtour gebucht, es wird also bis sonntag funkstille im blogg herrschen!

das hostel in dem ich gelandet bin ist fest in deutscher hand, liegt wohl auch daran das die inhaberin deutsch sprechen kann... bin hier aber hauptsaechlich abgestiegen, weil die touren die hier organisiert werden eigentlich in jedem guide gelobt werden. ab sonntag suche ich mir eine schoene bleibe und werde mir dann wahscheinlich mit ein paar koelner einen gelaendewagen mieten und noch etwas durch die provinz heizen!

sind dann gestern noch kurz durch die stadt gebummelt. im moment ist hier wieder irgendein festival, weswegen ich schon angst hatte ueberhaupt kein bett mehr in chiang mai zu bekommen, aber dann hat sich herausgestellt, dass das auch nicht mehr ist als ein besseren strassenfest ...

heute bin ich dann also nochmal ganz locker durch die stadt gebummelt und dann mit den beiden koelnern zum wat doi suthep. eigentlich auch ein recht eindrucksvoller tempel, aber irgendwie habe ich inzwischen genug von den dingern gesehen... (habe dort auch gleich die hannoveraner wiedergetroffen, chang mai ist eben doch eher eine kleinstadt... ;-)

heute abend ist aber endlich thaiboxen angesagt! tickets fuer 350bt, eigentlich sehr billig und vor allem soll auch noch ein deutscher kaempfen...

Montag, 22.11.2004

und wieder ruinen anschauen...

nachtrag zu gestern: habe die ersten deutschen hier kennengelernt... nein nicht das da vorher keine gewesen waeren, aber das waren die ersten mit denen sich mal ein gespraech ergeben hat. und wo kommen die dann auch noch her?! ... aus hannover. davon abgesehen sind sie aber ganz nett ;-)
heute also alt-sukhotai. erste hauptstadt thailands und historisches-religioeses zentrum. das areal in denen die ruinen zugaenglich sind ist ca. 70km² gross und daher am besten mit dem fahrrad zu erkunden. leider stehen hauptsaechlich nur noch alte tempelanlagen, aber wenigstens die hat man groesstenteils vor dem weiteren verfall zu schuetzen gesucht. die wenigen anlagen die es sich noch lohnt anzusehen, sind schnell abgeradelt und so nach vier, fuenf stunden bin ich mit allem durch. eigentlich haette ich jetzt gleich zurueck ins hostel fahren und mich auf den weg nach chang mai machen sollen, aber ich habe keine lust auf hetze. werde mir also den rest des tages in lauen machen. in dem einen hotel kann man angeblich fuer 40bt den pool mitnutzen...


alt-sukhotai


alt-sukhotai

Sonntag, 21.11.2004

nach sukhotai!

heute also die ewig lange tour nach sukhotai! habe noch glueck, am sonntag fahren die busse zwar nicht ganz so haeufig, aber ich muss nur ne stunde warten. 169 bt fuer fast einmal quer durch thailand (ok, das ist uebertrieben) ist doch recht billig. zwar hat der gute bus eine klimaanlage, aber bei vollbelegung scheint diese den kampf aufzugeben, jedenfalls laeuft mir die suppe runter...
ein paar stationen spaeter steigen noch zwei franzosen ein, leider kein platz mehr frei ;-) dem erbfeind sei es gegoennt!
die fahrt selber ist nicht weiter spannend. man merkt zwar doch das die vegitation sich etwas aendert wenn man weiter in den norden kommt, aber trotzdem bestimmen reisfelder das bild. meine sogar stoerche gesehen zu haben (sind die jetzt nicht in afrika??), aber vielleicht waren es ja auch reiher. hatte die brille mal wieder nicht bei der hand....
eine halbe stunde frueher als angesagt (auch das geht) kommen wir dann in sukhotai an.

dies wurde die erste grosse koenigstadt in thailand nachdem sie diese den kmher abgenommen hatten.
leider ist die altstadt mit den tempelanlagen und palaesten 12 km ausserhalb von neu-sukhotai und wie fast alle oeffentlichen institutionen hat diese nun also schon geschlossen (nach 16:00 uhr). also werde ich noch einen kleinen schlenker durch die stadt machen und das wars dann wohl fuer heute.

Samstag, 20.11.2004

gen norden, endlich ...

also heute staht auch mal wieder ein ortswechsel an. erste station auf dem weg nach norden ist die alte koenigsstadt ayutthaya. der einfachste weg waere zurueck nach bangkok und dann mit dem bus richtung norden. werde aber den "direkten" weg versuchen, muss dabei einmal umsteigen. laut reisefuehrer dauert dieser weg unter umstaenden sogar laenger!
das taxi das mich abholen soll, entpuppt sich als mofa, einen zweiten helm hat er nicht, aber den traegt hier sowieso keiner....
der bus wird auch gleich rappelvoll. zum glueck nur totes gepaeck... die fahrt scheint endlos zu gehen, wenn man anhalten will, drueckt man einen klingel und der fahrer schmeisst einen dann raus. das kaff in dem ich umsteigen muss ist wohl so klein, dass man noch keinen gedanken daran verschwendet hat hier auch nur ein hinweisschild ins englische zu uebersetzen...
erwische eigentlich eher zufaellig meinen bus, dauert auch nur zwei minuten und wir fahren wieder los!
ayutthaya war hauptstadt bis irgendwann um ??? die burmesen die stadt eingenommen und zerstoert haben (hier hoert sich das immer so an als ob der krieg von burma ausging, bin mal gespannt wie das dann auf der anderen seite dargestellt wird.)
na jedenfalls haben die thai dann aus scham (?) ueber die niederlage beschlossen nicht an der gleichen stelle eine neue hauptstadt zu bauen, sondern in .... thonburi! genau das war die stadt auf der anderen seite des menam chao phraya, also gegenueber von bangkok.
deshalb gibt es hier also auch nur noch ruinen zu bewundern, die aber bei einem schoenen sonnenuntergang auch wirklich schoen aussehen. habe mir also fuer 20bt noch schnell ein fahrrad besorgt und habe die wichtigsten ruinen angeschaut. viele sind leider nur bis 16:00 zugaenglich, aber wenn man ueber die mauer klettert, stoert das auch keinen. in den koenigspalast komme ich auch noch so rein, ....
insgesamt aber nix was einen laenger als einen tag aufhaelt und deshalb geht hoffentlich morgen (keine ahnung wie die busse hier sonntags fahren) weiter
nach sukhotai!
so suche mir jetzt nur noch einen netten pub und dann ein bier zum schlafen gehen.
gute nacht!


ayutthaya


ayutthaya


Donnerstag, 18.11.2004

JEAHT and biking, immer schoen links halten ...

die erste nacht ohne den ventilator anmachen zu muessen... tagsueber ist
(meiner meinung nach) zwar genauso heiss, aber durch den fluss kuehlt es nachts wohl doch schneller an.
nach einen ausfehrlichen fruehstueck habe ich mir als erstes ein fahrrad gemietet. mofas sind zwar auch nicht teuer und bei der hitze auch noch angenehmer, aber so sehr vertraue ich meinem "linksfahrgespuehr" nicht, bzw. nicht mehr. ganz am anfang hat man natuerlich immer in die falsche richtung geschaut, der trick war dann bewusst in die falsche richtung zu gucken, also entgegen dem ersten gefuehl was eigentlich richtig waere... inzwischen fange ich dann aber tatsaechlich an zu ueberlegen welche seite denn jetzt falsch und welche richtig ist....
gerade wenn man sich die gegend beim fahren anschaut, ertappt man sich irgendwann doch wieder dabei das man auf der rechten seite faehrt...
bin dann also mit dem rad als erstes kreuz und quer durch die stadt gerast (wenn man etwas fester in die pedale tritt, kann man auch die mofas ueberholen ;-).
habe mir dann die ueblichen verdaechtigen angeschaut: den markt, die schwimmenden restaurants, das jeaht-museum (kriegsmuseum benannt nach den beteiligten staaten: japan, usa, australien, grossbritannien, holland und thailand) und natuerlich die bruecke!
hat zwar wenig aehnlichkeit mit der bruecke aus dem film und drum herum war der
dickste tourirummel, aber ich bin dann doch nochmal ruebergelaufen...
nach ein paar stunden radelei war dann aber chillen angesagt und ich habe mich auf der wunderbar ruhigen wiese hinter unserem hostel in einen haengematte geschmissen und ausgeruht!
habe hier jetzt eigentlich nur noch vor mit dem zug bis nam tok und wieder zurueck zu fahren.
leider faehrt der aber nur zweimal am tag, also ist es dafuer schon lange zu spaet... bleibt also noch was fuer morgen und dann geht es weiter.


die "bruecke am kwai"

Mittwoch, 17.11.2004

die bruecke am kwai

heute ist es endlich soweit, raus aus dem molloch!
sachen gepackt und auf zum bahnhof. habe jedoch gestern noch erfahren, dass man mit einem grossen rucksack nicht auf die expressboote kommt. shit, aber eigentlich auch gut so. die dinger sind ziemlich schmal und meist gut gefuellt... also doch ein taxi,... habe mal wieder auf anhieb eins erwischt in dem der fahrer kein englisch spricht.. mit haenden und fuessen und dem was in dem reisefuehrer an sprachhilfe gegeben ist, kann ich ihm dann doch endlich klar machen wohin ich will. dafuer verlangt der zwar unverschaemte 100 bt (ca. 2 Euro, die haelfte waere eigentlich schon an der grenze gewesen) aber nochmal will ich das nicht erklaeren... zum vergleich, die ca. 5 std. bahnfahrt hierher nach kantchanaburi hat 25 bt gekostet. am bahnhof stellt sich raus, dass der zug 1 stunde spaeter faehrt als gestern, habe also noch ein wenig zeit. mit mir wartet ein paerchen aus neuseeland und wir beschliessen schon mal uns zusammen ein hostel zu suchen. der zug faehrt dann auch fast puenktlich ab, haelt dann aber nochmal an... ein paar pasagiere hatten sich wohl nicht schnell genug von den fressstaenden loesen koennen.
die landschaft auf der fahrt ist nicht besonders spektakulaer, aber noch 7
tagen bangkok sieht jeder gruene flecken schoen aus.
so wie die bahn ab und zu huepft, kann die strecke in keinem allzu guten
zustand sein, aber ausser der sitzbank mir gegenueber, die zwischendurch
zusammenbricht, ueberstehen der zug und wir die reise problemlos.
in kantchanaburi laufen wir die 700 m zufuss. die herberge ist besser (und
billiger) als befuerchtet, ist sogar eine eindeutige steigerung zum apple 2
in bangkok (war auch keine kunst!).
da kein einzelzimmer mehr frei ist, genehmige ich mir ein doppelzimmer,
kostet nur 200 bt und hat eine eigene dusche + wc. diesmal sogar ein
zylinder zum drauf sitzen, nur die spuelung muss man noch selbst besorgen
(=wasserkelle)

und nun was kurz zu dem ort khatchanaburi, da der name den meisten wohl nicht sagt...;-)
hier steht die legendaere bruecke am kwai, kann ich sogar von meiner veranda
aus sehen! haben die japaner waehrend des zweiten weltkrieges aus
logistischen gruenden in rekordzeit von kriegsgefangenen bauen lassen um
ihre truppen in burma zu unterstuetzen. aufgrund der vielen toten beim bau
heisst die strecke auch "deathrailway".


Dienstag, 16.11.2004

letzter tag in bangkok, vorerst ...

heute mal wieder einen ruhigen. morgens frueh hat es mal wieder wie aus
kuebeln geschuettet und den ganzen tag war der himmel ziemlich verhangen, so das jeder unternehungsgeist im kein erstickt wurde.
mein einziges ziel ist herauszubekommen wie ich zum bahnhof in thonburi
komme und ob ich ein ticket vorbestellen kann. das geht natuerlich auch
alles ueber ein reisebuero und muss dann nur standhaft bleiben wenn die
einem versuchen einem gleich an seinem zielort eine suendhaftteure
unterkunft zu besorgen, aber auf dem weg kann ich mir die schwesterstadt von bangkok noch anschaeun. bisher war ich nur bei dem besuch vom wat arun auf der anderen flussseite...
der unterschied ist schon sehr deutlich. waehrend bangkok auf der oestlichen seite des menam chao praya eine weltstaedtische metropole ist, ist thonburi viel weniger verstaedtert und eher noch ein riesiges dorf. der bahnhof duerfte von jedem deutschen regionalbahnhof in den schatten gestellt werden.
(bangkok hat natuerlich seine eigenen bahnhoefe, aber mit denen kommt man nicht nach kanchanaburi) am tag fahren zwei zuege in meine richtung. um 7:45 und 12:50, fahrtzeit ca. 6 std. mal abgesehen davon das ich keinen wecker dabei habe (und freiwillig werde ich bestimmt nicht so frueh aufstehen) habe ich mich schon mal auf den zweiten eingestellt.
habe eben noch mit dem innsbrucker paerchen noch ein bier getrunken und werde damit tag beschliessen! morgen geht es endlich raus hier, will endlich was vom land sehen.


in der khao-sarn-road


die erste woche ist rum! ...

irgendwie wird mein hostel von den oesis uebernommen. gestern ist noch ein paerchen aus innsbruck eingetroffen, war mit denen noch kurz ein bierchen trinken (das wievielte heute eigentlich?...) heute zum fruehstueck war dann wieder der alte innsbrucker hippie da, der jeden der nicht schnell genug die flucht ergreift zutextet...

inzwischen hat sich auch marco wieder gemeldet (der eidgenosse vom freitag). weiss jetzt auch warum ich ihn immer nicht erreichen konnte. er wollte ja am freitag nicht mit mir zusammen den ruckzug antreten und war wohl noch ne ganze zeit in unserer letzten bar... um dann am naechsten morgen festzustellen das ihm telefon und pass geklaut worden war... shit happens! er sitzt jetzt auf einer insel, macht seinen tauchkurs und weiss noch nicht so recht wie er an einen neuen pass
kommen soll...

bin dann als erstes zur faehrstation um mit dem expressboot zum wat arun
zur fahren... auf dem wasser kommt man soviel besser und schneller vorwaerts
als auf dem land, warum entdeckt man die (billigen) besseren fortbewegungsmittel immer erst so spaet?
an sich haengen mir die tempel ja schon sonst wo raus, aber wat arun hat
sich wirklich gelohnt. sehr schoen und zur abwechslung mal ohne gold an
jeder ecke!


wat arun

als naechstes zum schneider, hatte die anprobe am samstag ja verschlafen,
also das auch noch schnell nachgeholt. auf dem rueckweg habe ich dann noch
einen iren kennengelernt, der irrte orientierungslos von strassenschild zu strassenschild (lag aber vielleicht auch nur daran das er keine muetze auf hatte,... soll man nicht machen bei der hitze...). wollten dann gemeinsam zum thaiboxen, aber wie uns gesagt wurde, gibt es montags keine (guten) kaempfe. haben uns dann zu ping pong ueberreden lassen.... sagen wir es mal so, es war nicht das was man darunter erwartet, aber pingpongbaelle spielten tatsaechlich eine rolle......
nach dieser "show" sind wir ersteinmal was essen gegangen und haben dort noch ein schottisches paerchen getroffen, das gerade auf hochzeitsreise ist... auf dem weg zum hostel habe ich dann noch ein paar andere iren kennengelernt, die uns gleich zur party in ihrem hotelzimmer einluden.... schon wieder erst gegen 4:00 uhr im bett!
guten morgen




das fort mit dem park, keine zwei minuten von meinem hostel

Sonntag, 14.11.2004

und noch mehr tempel ...

gestern war ein reiner gammeltag, war nur kurz unterwegs um mir ein buch zu
kaufen, was zu essen und habe dann des rest des tages "zuhause"
abgehangen...

wollte mich ja eigentlich heute noch mit marco (dem schweizer) treffen und
zum thaiboxen gehen. aber mein vormittaglicher ausflug in den norden der
stadt hat dann doch etwas laenger gedauert... bin zwar noch nicht fix und
alle, aber heute ist es mal wieder besonders warm (gefuehlte Temperatur wohl
ueber 40C). war schon ein kleiner marathon, den ich heute zufuss hingelegt
habe...
wieder ein paar tempel mehr gesehen, wenigstens gab es vom "golden
moutain" noch einen super ausblick ueber bangkok.

nun haben wir es auch gleich schon wieder 16:00 uhr, was bedeutet ich den
letzten tempel der noch aussteht (waht arun, der wohl bekannteste...) heute
nicht mehr schaffen werde. egal, bleibt eben noch was fuer morgen ;-)
werde mich dann des rest des tages in meine reisefuehrer vertiefen und mal
ueberlegen wohin es als naechstes gehen soll.
spaetestens mitte der woche will ich hier los!

so noch schnell einen nassrasierer besorgen, ich wachse schon wieder zu und mein trockenrasierer bringt hier nix...



Samstag, 13.11.2004

saufen und chinatown

war ja gegen 10.00 mit dem thai verabredet, den ich gestern im palast kennengelernt hatte. er hatte sich ja als stadtfuehrer angeboten, aber ich denke ich habe ihm mehr von der stadt gezeigt als er mir... aber er wohnt ja auch erst 8 jahre hier...
waren zuerst im nationalmuseum, war auch sehr interessant aber nach drei stunden war ich auch froh da wieder raus zu sein. sind danach ins wat pho, wo der "recling buddah" liegt, sehr beeindruckend. ein riesen goldklumpen in form eines pennenden buddahs... sollte dies land mal wirklich wirtschafltiche probleme haben, dann brauchen die nur ein millimeter gold von jeder buddahstatue abkratzen und duerften dann ausgesorgt haben...
danach die busfahrt, 4 bt egal wie weit man faehrt sind wirklich billig, das problem ist nur das es meistens keine erkennbaren bushaltestationen gibt und dementsprechend auch keinen plan... man muss sich eben durchfragen und das kann ein ziemliches problem werden, ... am besten man hat sein ziel auf einen zettel stehen. die meisten thais (jedenfalls in bangkok) koennen englisch lesen, nur verstehen die meist nicht was man sagt und man selber versteht deren englisch ebensowenig.

sind dann also nach chinatown und durch die strassen geschlendert, was nicht immer ganz einfach ist, da jeder freie fleck ausgenutzt wird um irgendeinen verkaufsstand aufzubauen. um das kulturprogramm abzuschliessen noch schnell einen tempel besichtigt (mit krokodil?!) und danach wieder zur kho sarn zurueck.
nachdem ich mich von meinem freundlichen stadtfuehrer verabschiedet hatte (eigentlich haette ich noch was dafuer verlangen muessen, der war vorher noch nicht einmal in chinatown gewesen...) wollte ich eigentlich nur noch in der khao sarn ein schnelles bierchen trinken und dann nach hause.
habe dann aber in der bar noch einen schweizer kennengelernt und wir haben beschlossen noch ein wenig um die haeuser zu ziehen. in den club den wir ansteuerten sind wir in shorts und sandalen leider nicht reingekommen, aber dafuer haben wir noch ein paar strassenbars heingesucht und irgendwann war ich einfach nur noch voll... wie ich in mein hostel gekommen bin weiss ich zwar noch, nur die uhrzeit ist unbekannt, bin jedenfalls heute erst um 16:00 uhr aufegwacht. ein bisschen wacklig auf den beinen, aber kein schaedel (kann man bei der hitze auch nicht gebrauchen) nun mal schauen was der tag noch bringt!

Donnerstag, 11.11.2004

kulturprogramm erster versuch

Juhu, wie ich heute gelesen habe ist der Euro auf seinem absoluten hoch und
hat erstmals die grenze von 1,30 geknackt. das kann nur bedeuten das mein
urlaub noch billiger wird als ich es bisher kalkuliert habe!!! habe das
gleich schnell mal ausgeglichen und mir zwei massanzeuge bestellt,...
hoffentlich wird das auch was, uebermorgen ist anprobe...

ansonsten war heute ja kultur angesagt. hat aber nur zum koenigspalast
gereicht, gegen 16.00 machen hier fast alle kulturellen einrichtungen dicht.
ach ja, nicht zu vergessen den besuch beim schrein des gluecksbuddah. der
tempelwaerter hat mir voller stolz verkuendet das seine tante ein
thairestaurant im wedding hat, werde das bei gelegenheit mal ausprobieren...

aber die palastanlage war auch schon ein gewaltiger anblick, konnte den
finger gar nicht mehr vom ausloeser bekommen. also morgen das
nationalmuseum? mal sehen,...
muss jetzt ersteinmal was essen, bei der hitze hat man tagsueber einfach
keinen appetit, das wird gleich die erste mahlzeit des tages (wir haben es
jetzt 19:50)


die palastanlage (ein kleiner teil davon...)

Mittwoch, 10.11.2004

zweiter tag

ich brauch eine uhr! eigentlich eines dieser utensilien die man auf (fast)
jeder Reise meiden sollte, aber als ich heute morgen aufwachte, hatte ich
das dumme Gefuehl den halben Tag schon verschlafen zu haben (trotz
muedigkeit hat es gestern bei der hitze mit dem einschlafen noch eine ganze
weile gedauert). ich muss zugeben das ich hier noch gar kein zeitgefuehl
entwickelt habe.

habe mich dann mal auf den weg zum fluss und dann richtung koenigspalast
gemacht. Dort hat mich dann ein kleiner Regenschauer erwischt und ich war
klitschnass (ich weiss jetzt auch warum es hier soviele telefonzellen gibt
die sonst keiner benutzt), das war zwar zuerst auch recht angenehm, aber es
hat dann doch eine Weile gedauert bis man trocken war und solange konnte man
in keinen Laden gehen, wenn man nicht gerade wert auf eine lungenentzuendung
legt (in fast in allen Geschaeften herrschen arktische Temperaturen). Habe
mir also ersteinmal ein Internetcafe gesucht (ohne ac) und werde das
Kulturprogramm erst morgen in Angriff nehmen.

muss noch etwas gestehen, war gestern bei mc doof, nicht der leckeren
amerikansichen kueche wegen, sondern weil ich mal wieder auf eine gepfegte
toilette wollte, so zum abgewoehnen eben. soweit ich mich entsinnen kann
hatte eigentlich jede filiale in jedem noch so kleinen land bisher ein
scheisshaus, das einer eu-richtlinie (gibt es bestimmt) genuegt haette. aber
direkt auf der khao sarn hatte das ding leider gar keine oertlichkeit, was ich leider erst bemerkte als ich mir den big maec schon runtergequaelt hatte...

um das wieder gut zu machen und die thailaendische kuechen zu ehren habe ich
heute einen fresstag eingelegt ordentlich chang getrunken. das dieses bier
6,4% hat, bekommt man bei der hitze aber auch irgendwann zu spueren...
werde deshalb jetzt den heimweg antorkeln und morgen, ja morgen fange ich
dann wirklich mit dem kulturprogramm an!


Dienstag, 09.11.2004

angekommen

endlich angekommen!!!!!
schon alleine der flug war eine weltreise fuer sich. von frankfurt an der ostsee entlang ueber st.petersburg und vladivostock zur chinesichen ostkueste und an japan vorbei nach taiwan. umsteigen in taipeh und dann weiter nach bangkok.

mein "apfel" hostel hat sich redlich keine sternchen verient, aber fuer 170 baht bekommt man in deutschland gerade ein zusaetzliches stueck butter zum fruehstueck... das zimmer mit der nummer 1 ist halt keine suite, wird zu 70% vom bett eingenommen, dass neben dem ventilator und dem bettschraenkchen das einzige moebelstueck ist. ein besonderer leckerbissen ist aber die dusch/stehklo-kombination, da macht es auch nichts wenn man das klopapier vergessen hat :-)
also mit anderen worten der laden ist urgemuetlich.

ansonsten habe ich heute noch nicht viel unternommen. obwohl der flug durch eine riesige auswahl aktueller kinofilme wenig langeweile aufkommen liess, so hat doch eindeutig schlaf gefehlt. bin jetzt gerade dabei ein wenig durchs viertel zu streifen und was essbares aufzutreiben... die auswahl ist unendlich gross, durch die an jeder freien stelle praesenten fliegenden haendler, wird die nase mit einen cocktail verschiedener wohlgerueche, kombiniert mit dem gestank einer schneller als seine kanalisation wachsenden millionenstadt verwoehnt. lecker mit sternchen!

Sonntag, 07.11.2004

letzter Abend

nochmal alles gecheckt, aber ich müsste alles zusammen haben.... Aber was brauche ich auch schon groß? Sollte das Ticket und den Paß nicht vergessen... Thailand ich komme!!
;-) Das nächste Posting sollte schon aus Bangkok kommen!
to be continued...